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Steuer gegen Armut
Internationales Netzwerk startet Kampagne für Finanztransaktionssteuer

Kampagne Steuer gegen Armut
Film mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers

Unterschriftenkampagne unter einen Offenen Brief an die Staats- und Regierungschefs der G20-Länder.

Es heisst zwar immer eine solche Steuer wäre nicht bezahlbar. Aber die Wahrheit ist: Eine Steuer in Höhe von 0,05% auf alle Finanztransaktionen hält keinen Global Player davon ab seinen wilden Spekulationen nachzugehen...
Kopfpauschale?

In welcher K(l)asse sind Sie versichert?

Eine Aktion von campact.de

Gesundheitsminister Rösler plant, das gesamte Gesundheitssystem auf die Kopfpauschale umzustellen. Jede/r Versicherte soll einen Einheitsbeitrag zahlen.
Menschen mit niedrigem Einkommen sollen für Entlastungen der Besserverdienenden sorgen.

Stoppen Sie diese Politik der Entsolidarisierung!

Zum Kampagnenstart wurde ein Film erstellt, der die wichtigsten Argumente auf den Punkt bringt.

Schauen Sie den Kampagnenfilm!
Martin Kessler
Teures Wasser

Die geheimen Wasserverträge der Öffentlich-Privaten Partnerschaften

Warum wird das Wasser in Berlin immer teurer? Diese und viele andere Fragen beantwortet der Film “Flüssiges Berlin” und bringt dabei die Geheimnisse der Öffentlich-Privaten Partnerschaften ans Tageslicht.

Teil 1 in der SOZ
Teil 2 in der SOZ


Sind diese Verträge überhaupt legal?

Berliner Umschau TV im Gespräch mit Thomas Rudek vom „Berliner Wassertisch“
Teil 1
Teil 2
Saarländische Online-Zeitung am: 08.09.2010

PostHeaderIcon Seltene Tierarten wie Gorillas landen immer mehr im Kochtopf

Kameruns Behörden verhaften Buschfleisch-Händler. – WWF: Urbanisierung heizt Nachfrage weiter an

© Eva Paule Mouzong / TRAFFIC

© Eva Paule Mouzong / TRAFFIC

Yaoundé – Den Behörden in Kamerun ist ein Schlag gegen illegale Wilderei und den verbotenen Handel mit Buschfleisch gelungen. Nach monatelangen Vorbereitungen nahmen Beamte in der Stadt Yaoundé bei einer großangelegten Razzia drei Händler fest, die Buschfleisch von bedrohten Tierarten, darunter Gorilla-Produkte, verkauft hatten. Nach einer aktuellen Studie von WWF und TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm mit der Weltnaturschutzunion, geraten Wildtierbestände in Afrika durch die steigende Nachfrage nach Buschfleisch zunehmend unter Druck. „Wir beobachten mit Sorge die Kommerzialisierung des Buschfleischhandels in West- und Zentralafrika“, sagt WWF-Artenschutzreferent und Autor der Studie, Stefan Ziegler. Nach WWF-Informationen dienen Wildtiere nicht mehr nur der lokalen Bevölkerung als Nahrungsgrundlage. Durch verbesserte Transportwege und der Erschließung weiter Teile des Regenwaldes gelange erschwingliches Buschfleisch in immer größerer Menge in die Städte. Gerade in den wachsenden Ballungszentren steige die Nachfrage unaufhörlich, da die Urbanisierung meist mit einer Kaufkraftzunahme der Bevölkerung einhergehe.    

„Die Jagd auf Wildtiere wird durch die Kommerzialisierung erheblich verschärft. Vor allem die Bestände seltener Tierarten drohen aufgrund der intensiven Bejagung zusammenzubrechen“, warnt Stefan Ziegler. So seien zwei Arten von Stummelaffen in Folge des professionalisierten Buschfleischhandels schon ausgestorben. Auch die Bestände der Gorillas sind nach WWF-Angaben in Gefahr. Schätzungen der Umweltschutzorganisationen zufolge werden pro Jahr 6.000 der seltenen Menschenaffen für den Buschfleischhandel getötet. Inzwischen würden auch Elefanten nicht nur wegen des Elfenbeins geschossen. Die Wilderer seien auch hinter dem Fleisch der Dickhäuter her. „Gelingt es uns nicht den Jagddruck zu reduzieren, werden wir in weiten Teilen Afrikas bald mit Wäldern zu tun haben, deren Fauna größtenteils verschwunden ist“, warnt Stefan Ziegler. Mit den Tieren gingen dem Tropenwald wichtige ökologische Funktionen verloren, denn viele Arten seien Samenverbreiter oder hielten Baumschädlinge in Schach. Hinzu komme, dass die lokale Bevölkerung auf Buschfleisch als Nahrungsgrundlage und Proteinlieferant angewiesen sei.  

„Wir brauchen dringend ein effektives Managementsystem um die nachhaltige Nutzung von Wildtierarten zu gewährleisten“, sagt WWF-Experte Ziegler. Ziel des WWF ist ein übergreifendes Monitoring-System. Außerdem arbeitet die Umweltschutzorganisation in ihren Projektgebieten an der Ausweisung von Jagdzonen, die von der einheimischen Bevölkerung („Local Communities“) eigenständig verwaltet werden sollen. Wilderei und Handel mit geschützten Arten wie Menschaffen und Elefanten müssten, so die Forderung des WWF, auf breiter Front bekämpft und Verstöße mit empfindlichen Strafen geahndet werden.

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Kulturtipp
Saarbrücken: Kunst Politik Ausstellung – „Wenn die Griechin baden geht, geht halb Europa mit“.

Die Künstlergruppen Statt-Zeit und die Gruppe Kolzo zeigen Bilder der Künstlerin Z1M3 aus Griechenland. Die Ausstellung umfasst 13 Werke. Anliegen der Künstlergruppen ist die Präsentation der Ausstellung “Wenn die Griechin baden geht, geht halb Europa mit” und ihres künstlerischen Backgrounds. Die Überlegungen welche Z1M3, in der größten Krise nach 1945, äußert haben für die Veranstalter eine bemerkenswerte Aussagekraft. Warum die Künstlerin ihre Bilder nicht selbst zum Markte trägt und warum es geradezu logisch erscheint die Ausstellung der körperlosen Griechin an vielen Orten in der Bundesrepublick zugleich zu zeigen, ist der Nichtpräsenz von Z1M3 geschuldet.



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