Tierschützer von Zirkuspersonal in Saarbrücken angegriffen
Verletzte und Polizeieinsatz vor dem Zirkus Atlas

Foto: Walter Scheile
Saarbrücken – Eine Mahnwache der Organisation „Menschen für Tierrechte – Tierversuchsgegner Saar“ wurde heute gegen 15. 45 Uhr von Personal des derzeit in Saarbrücken gastierenden „Zirkus Atlas“ tätlich angegriffen. Im Rahmen der angemeldeten Mahnwache hatten die Tierschützer Besucher der Zirkusveranstaltung auf Tierqualen im Zusammenhang mit der generellen Haltung von Tieren in Zirkussen aufmerksam machen wollen. Die Mahnwache stand unter dem Motto „Zirkusboykott – kein Applaus für Tiere“.Nach einem anfänglich friedlich und konstruktiv verlaufenen Gespräch mit Personal des Zirkuses, kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem tätlichen Angriff mit Faustschlägen seitens des Zirkuspersonals auf die Tierschützer, berichtet eine Augenzeugin gegenüber unserer Zeitung . Nach einem weiteren Augenzeugenbericht wurden dabei zwei Frauen aus den Reihen der Tierschützer verletzt. Die Polizei musste eingreifen und stellt nun weitere Ermittlungen an.




Nun, die Darstellung des Circus ist komplett anders und nach deren Auskunft wurden die Personalien der zuschlagenden Demonstranten von der Polizei aufgenommen und diese vom Circusplatz auf die andere Strassenseite verwiesen.
Hätten die Tierrechtler ihre Demonstration gleich in dieser üblichen Distanz zum gemieteten Circusplatz abgehalten, wäre es sicher nicht zu derartigen Spannungen gekommen. Doch wenn man Circusleute als Tierquäler beschimpft, muß man auch mit Gegenreaktionen rechnen.
(…)Nach einem weiteren Augenzeugenbericht wurden dabei zwei Frauen aus den Reihen der Tierschützer verletzt. Die Polizei musste eingreifen und stellt nun weitere Ermittlungen an.
(…)
Genauso war es. Außerdem wurden wir Tierrechtler mit derben Worten von den Zirkusleuten betitelt, die ich hier nicht wiedergeben möchte. Es war eine meiner schlimmsten Erfahrungen mit Zirkusleuten.
Hier sieht man nochmal, dass unsere Forderungen “Keine Tiere im Zirkus” sehr wichtig sind.
Wer keinen Respekt vor Menschen hat, hat auch keinen Respekt vor den Tieren.
Wenn man Menschen so behandelt, stelle ich mir mit Recht die Frage : Wie gehen sie mit den Tieren um????
(…)”wenn man Circusleute als Tierquäler beschimpft, muß man auch mit Gegenreaktionen rechnen.”
Wenn man jemanden mit dem Wort “Tierquäler” ‘beschimpft’, muss man darauf gefasst sein, körperlich schwer verletzt zu werden?
Ist das eine Umgangsart im Circus, welche normal ist?
Falls dies so sein sollte, ist dieses Thema wohl sehr schmerzhaft für jeden Circusbetreiber. Allerdings muss es wohl auch voll auf den wunden Punkt treffen, sonst wären keine solch aggressiven Handlungen gegenüber Mitbürgern möglich.
Sowas ist unterste Schublade.
Wenn man als Tierquäler beschimpft wird, kann man das mit Worten klären und ganz klar belegen, dass alles mit fairen und rechten Dingen zugeht.
Doch soetwas?!
Nein danke.
Die armen Tiere, wer Gewalt an Mitbürgen ausübt, schreckt garantiert nicht vor Tieren zurück!
Die armen Tiere, wer Gewalt an Mitbürgen ausübt, schreckt garantiert nicht vor Tieren zurück!
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Wenn man beide Artikel der Tierrechtler hier betrachtet, liesst man von sehr viel Gewalt dieser gegen die Circusleute. Also müsste man auch vermuten, daß die Tierrechtler ähnlich gewalttätig zu ihren Kindern und Tieren sind.
Solche pauschalen Schlussfolgerungen führen zu nichts, nur zu weiterer Gewalt durch Worte und diese kann genauso schmerzhaft sein, wie reale Gewalt und auch der Auslöser dafür sein. Denn fast jeder Rauferei geht ein verletzender Wortwechsel voraus.
Von dem was mir von den Vorgängen in Saarbrücken bekannt ist, haben die Tierrechtler mit Worten und Taten die Circusleute provoziert und es lässt sich nicht mehr eindeutig feststellen wer die Rempelei begann. Auf jeden Fall war einer der Demonstranten sehr agressiv, nicht nur gegen die Circusleute, sondern auch gegen die Polizei.
Wieder wurde ein Tierrechtlerin heute morgen angegriffen. Gottseidank war die Polizei sofort zu stellen. Wir hatten sie schreien gehört.
Hier ein bericht einer Kollegin von mir:
Bericht einer anwesenden, beteiligten und geschädigten Tierrechtlerin
Mahnwache Circus Atlas Samstag 17.10.09
Als ich heute zur Mahnwache am Festplatz erschien war noch Keiner da.
Ich ging dann mal zum Eingang und versuchte einen Blick auf die Tiere zu erhaschen. Ich konnte nur die 3 Kamele und ein Pony weit weg ausmachen.
Ich ging dann über den Parkplatz zurück zum Auto um auf die Anderen zu warten. Plötzlich hörte ich einen Wortwechsel und Ausdrücke, die ich hier nicht wiederholen möchte. Ich ging zu den Streitenden hin und fragte was denn los sei. Ich gab mich gleich zu erkennen als Mitglied von Menschen für Tierrechte. Zwei Circusmitarbeiter hatten mit Simon und seiner Freundin einen verbalen Schlagabtausch angefangen. Ich sprach die Circusmitarbeiter an und sagte Ihnen, dass auch ich gegen Tierhaltung im Circus sei. Sie fragten ob ich denn auch gegen Massentierhaltung usw sei. Ich bejahte die Frage und erzählte ihnen dass ich vegan lebe und gegen Tierausbeutung in jedweder Form bin. Sie fragten mich was ich denn gegen Tiere im Circus habe. Ich erklärte dass ich Tiere in Gefangenschaft nicht tolerieren kann weil sie da nicht glücklich sind und bei der Dressur teilweise schwer misshandelt werden. Sie fragten ob ich auch gegen den Zoo sei, was ich auch bejahte. Ich machte den Vorschlag die Mahnwache ruhig und mit Akzeptanz durchführen zu können.
Ein Streit würde beiden Parteien nichts bringen. Sie sagten das wär ok für sie. Sie luden uns ein in der Pause den Streichelzoo zu besuchen und uns persönlich von den Haltungsbedingungen zu überzeugen. Diese Beiden wollten keinen Streit.
Als dann der Vereinsbus vorfuhr machten wir uns auf den Weg um unsere Kollegen zu begrüßen. Brigitte hatte den Bus schon verlassen und fing an Fleyer zu verteilen, als offensichtlich die Chefs vom Circus kamen um uns zu verjagen.
Dann ging alles sehr schnell. Erst wurde geschupst, dann wurde gespuckt und zu guter Letzt geboxt und getreten. Dabei gingen die Herren gezielt auf Frauen und meinen 8 Jahre alten Sohn los. Mit Worten die ich auch hier nicht wiederholen möchte wurden wir beschimpft. Simon wollte beschwichtigen und wurde angespuckt. Mein Sohn (8) wurde geschupst und hatte großes Glück, dass er genau hinter einem vorbeifahrenden Auto auf der stark befahrenen Straße landete. Ich stellte mich zwischen die Herren und meinen Sohn und wurde auf die Brust geboxt, sodass ich drei Meter weiter flog. Als die Polizei eintraf hörten die Herren nicht auf, sondern verteilten noch so gut sie konnten. Dabei wurde Simons Freundin ziemlich schmerzhaft am Oberarm getroffen. Die Polizei hätte das eigentlich sehen müssen, weil sie gerade aus dem Wagen gestiegen sind.
Simon, natürlich wütend wollte dazwischen gehen, wurde aber dann von der Polizei gestoppt. Im ersten Moment hat er nicht erkannt dass ein Polizist vor ihm stand, konnte nicht realisieren dass Hilfe da war und schrie einen Polizisten an. Offensichtlich ein Fehler, denn der Polizist ging dann auf Simon los, während die Herrn von Circus uns immer noch mit Ausdrücken (auch in dieser Stelle möchte ich diese nicht wiederholen) belegten. Wir wurden dann auf die andere Straßenseite verwiesen und die Polizei hörte sich erst mal an was die Circusleute zu sagen hatten.
Als die Polizei unsere Daten aufnahm fragt Simon den Polizisten nach Name und Dienstnummer, weil er beschlossen hat gegen die Polizei eine Dienstaufsichtsbeschwerde zu machen, weil dieser Polizist Simon unverhältnismässig grob angriff und nicht deeskalierend auf die Zirkusleute eingewirkt hat.
Wir werden, um gegen die Verbannung des Gesamtbürgersteiges bis hin zum Einkaufszentrum Beschwerde gegen den Polizisten einlegen.
Mein Sohn stand unter Schock und weigerte sich über eine halbe Stunde sich von der Stelle zu bewegen. Er weigerte sich auch mit der Polizei zu reden. Er heulte und wollte nur noch nach Hause. Ich erklärte ihm, dass wir bleiben müssen, da wir sonst nichts für die Tiere nichts erreichen.
Irgendwann hab ich es dann geschafft dass er sich in den Vereinsbus gesetzt hat. Einer der Polizisten war dann auch so nett und hat mit ihm geredet.
Dann hatte die Vorstellung angefangen und es kehrte für eine Weile Ruhe ein.
Nach der Vorstellung wurden wir allerdings beobachtet. Immer wieder wurden wir übelst beschimpft und nun auch ausgelacht, weil wir auf die andere Straßenseite verbannt worden waren. Eine Kollegin wurde immer wieder als Hure betitelt und mit Handzeichen auch auf zur Ausübung ihres angeblichen Berufes aufgefordert. Es wurde uns zugerufen dass man sich nochmal treffen würde, die Familie sei groß…….
Selbst ihre Kinder wurden benutzt um uns von der Straße zu bekommen.
Einer kam rüber und meinte sie würden nicht schlecht mit ihren Tieren umgehen. Die Tiere hätten genug Auslauf, der Elefant bräuchte keine Kunststücke zu machen und würde auch nicht festgebunden. Sie würden ihre Tiere nicht schlagen. Ich meinte nur, wenn sie mit ihren Tieren nur halb so schlimm umgehen würden wie mit uns würden mir die Tiere schon sehr sehr leid tun. Als der Junge dann wieder auf dem Circusgelände war gesellte sich noch ein anderer dazu und wir wurden auch von den Kindern mit übelsten Ausdrücken belegt.
Die Erwachsenen machten Fotos von uns während immer wieder übelste Ausdrücke unsere Ohren erreichten. Auch der Vereinsbus wurde von allen Seiten geknipst, auch das Nummernschild.
Auf den morgigen Tag vor dem Circus bin ich gespannt.
EINE TIERRECHTLERIN
Mein Sohn stand unter Schock und weigerte sich über eine halbe Stunde sich von der Stelle zu bewegen. Er weigerte sich auch mit
der Polizei zu reden. Er heulte und wollte nur noch nach Hause. Ich erklärte ihm, dass wir bleiben müssen, da wir sonst nichts für die Tiere nichts erreichen.
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Eines verstehe ich überhaupt nicht: Ein Kind hat doch Vorrang vor so einer Demo. Warum ein Kind derartigem aussetzen? Um etwas für Tiere zu erreichen, ein Kind zu “opfern” und damit dessen Psyche zu beschädigen.
Wie fanatisch muss man sein, dass man derartig denkt und handelt ??
So wie der Bericht hier klingt, so ganz kann ich mir das real nicht vorstellen und auch nicht glauben, hat Fanatismus zu dieser
Eskalation geführt und wenn das alles so stimmt, begegneten sich hier angreifende Aggression dem sich verteidigenden Hass.
Wenn eine Demo ordentlich geplant ist, nicht auf dem vom Circus gemieteten Platz stattfindet, sondern irgendwo davor, dann gibt es derartige Streitigkeiten nicht.
Aber wenn Tierrechtler derartiges provozieren, wie hier wohl geschehen, dann eskaliert etwas, was so hätte nicht sein müssen.
Hatten die Tierrechtler denn eine Genehmigung für die Demo beantragt? Denn wenn die Polizei erst später kam, nachdem sie extra gerufen wurde, deutet es eher auf eine nicht angemeldete Demo hin.
Nach dem Ganzen nun heute wieder dort hinzugehen und diese Eskalation erneut zu provozieren zeigt doch, dass genau das bzweckt wird und nicht eine friedliche Information der Saarbrücker Besucher.
Mich würde da nun der offizielle Polizeibericht interessieren und nicht die Aussagen einer Tierrechtlerin, welche inzwischen im Internet in den verschiedensten Foren eingestellt wurde mit dem überaus deutlichem Ziel dem Circus damit zu schaden.
Die Mahnwachen wurden beantragt und sind auch genehmigt worden vom Ordnungsamt. Wir machen keine illegalen Mahnwachen oder Demos. Sonst hätte die Polizei sofort beendet. Wir waren heute auch dort.
Wir Tierrechtler provozieren nicht. Wir wollen auf das Leid der Tiere aufmerksam machen und unsere Flyer verteilen. Solch eine Mahnwache haben wir noch nicht erlebt, dass wir tätlich angegriffen wurden. Gestern wurden zwei Frauen und ein Kind tätlich angegriffen. Heute Morgen wieder ein Angriff auf eine Frau. Wenn wir gewusst hätten, was für Menschen dort auf uns los gehen, wäre unser jüngstes Mitglied natürlich nicht dabei gewesen. So verantwortungslos ist die Mutter und wir alle nicht. Solche tätliche Angriffe habe ich noch nicht erlebt.
Was sind denn das für Menschen die ihre Wut an Frauen und an einem Kind auslassen. Stelle ich mir nicht zu Recht die Frage: Wie gehen sie dann mit Tieren um????
Solch eine Gossensprache habe ich mir noch nie anhören müssen. Ein Kollege der Körperbehindert ist wurde mit sehr derben Worten bedacht. Ein ärztliches Attest über die Verletzung einer Kollegin liegt vor und wird morgen angezeigt bei der Polizei.
Hier geht es nicht darum jemandem sein Geschäft oder sonst was kaputt zu machen. Hier geht es um das Leid der Tiere die auch das Recht auf ein artgerechtes Leben haben. Herr/Frau Beobachter scheint nicht zu wissen, dass Tiere auch Schmerzen, Traurigkeit und Freude empfinden. Ihm/Ihr scheint es egal zu sein, wie die Tiere dort leben, transportiert und trainiert wird. Uns ist das Leid der Tiere nicht egal. Ein Zirkus kann auch schön sein, ohne Tierleid.
Diese Geschehnisse wird im gesamten Internet und Verteilern bekannt gemacht werden. Auch wird die Presse berichten. Das sind wir den Tieren schuldig und nur ihnen. Wegen ihnen lassen wir uns schlagen und diffamieren.. das ist uns egal. Sie sind Lebewesen wie wir und haben es verdient, dass wir uns für sie einsetzen.
Wenn empfindsame Fanatiker ein Tierleid sehen wollen, dann sehen sie es, wo keines ist !!
Viel mehr kann man dazu nicht mehr sagen. Denn Tiere im Circus leiden nicht, sondern leben da im Einklang mit den Menschen, so wie es private Tierhalter mit ihren Hunden, Katzen und Wellensittich auch tun.
Ich kenne diese Circusfamilie seit bald 40 Jahren und habe diese immer liebenswürdig erlebt. Sie haben als Deutsch-Spanier viel Temperament und sie haben sich wohl provozieren lassen. Da ist denen dann wohl das Temperament durchgegangen. Aber bei derartig verletzenden Vorwürfen und der Hetzkampagne im Internet kann ich das auch verstehen, auch wenn ich Gewalttaten aller Art ablehne.
Aber Sprache kann auch Gewalt sein und was ich hier in der Saarbrücker Online Zeitung und in anderen Foren dazu lese, ist die “Gewalt der Worte” gegen den Circus stark eingesetzt worden.
Und ich weiss nicht, was die Tierrechtler alles zu den Circusleuten gesagt haben, das denen der Kragen platzte.
Nun gibt es Anzeigen von beiden Seiten, welche vielleicht einen Richter beschäftigen werden oder einfach im Sande verlaufen, da Aussage gegen Aussage steht und klare Beweise nicht möglich sind.
Dass die Tierrechtler die Auseinandersetzung suchen, sehe ich darin, dass sie trotz der gestrigen Ereignisse heute wieder hinfuhren und das auch in der kommenden Woche vorhaben.
Dies ist völliger Unsinn, denn wer sich für einen Circusbesuch entschieden hat, geht dort auch hin und lässt sich von Demonstranten nicht davon abbringen. Die verteilten Flyer findet man häufig in grösser Anzahl in den Papierkörben des Circus.
Das Einzige was mit so einer Demo bezweckt wird, ist in die Medien zu kommen und damit einen Circus mit unhaltbaren Vorwürfen zu belasten und zukünftige Besucher zu verunsichern. Diese geschäftsschädigende Strategie macht Circusleute wütend und dabei kommt es dann leider bei solchen Demos manchmal zu Übergriffen.
Ich rate allen Circusleuten nicht zu den Demonstranten hinaus zu gehen, da diese genau diese Konfrontation suchen, um dann die Circusleute kriminalisieren zu können.
Leider vergessen einige diesen Rat und lassen sich provozieren und wehren sich dann gegen die gezielt eingesetzten Rempeleien der Tierrechtler. Ich habe das selbst einmal erlebt, als ich bei einem Circus zu Besuch war und zu den Demonstranten hinaus ging und die Diskussion versuchte. Da wurde ich plötzlich von mehreren Demonstranten umringt, welche mich ganz leicht anrempelten. Ich musste mich sehr beherrschen keinen Befreiungsschlag durchzuführen und zog mich darauf schnell zurück. Seither meide ich solche Demonstrationen und auch das Gespräch, da dies nichts ergibt, ausser dass man sich Unterstellungen und Beleidigungen anhören muss.
Von daher habe ich eine Ahnung, was sich da vor Ort in Saarbrücken abgespielt hat.
Zum Circus Atlas ist zu sagen, dass der Senior des Circus einer der erfahrensten Elefantentrainer ist und früher mit dem grössten Elefantenbullen Sahib, als Tarzan in den grössten Circussen weltweit aufgetreten ist. In dieser Tradition hat der Circus nun den Elefantenbullen “Rambo” und diesem Tier geht es beim dem Circus gut. Wer da etwas gegenteiliges behauptet, hat keine Ahnung von Elefanten und der zeitgemässen Tierhaltung, welche von dem Circus optimal eingehalten wird.
Der Vorfall von heute Morgen:
Auch heute wurden wir vor der 1. Vorstellung (von 10-11 Uhr) wieder in einem Niveau
beleidigt, das man hier nicht wiedergeben kann! Leider waren wir zunächst nur 3 (!)
Teilnehmer. Obwohl ich mich EXAKT an die Anweisung der Polizei gehalten habe und ganz
außerhalb des Zirkusbereichs allein Flyer verteilte, kam einer dieser Zirkusmenschen
auf mich zugerannt, verfolgte mich rennend quer über die Straße, sodass ich mich nur mit
einem Sprung in die Grünanlage aus dem Gefahrenbereich retten konnte. Hinter ihm die
Rufe anderer schwarz gekleideter Männer: “Schlag sie nieder, mach sie fertig!” Ich konnte nur noch schreien und rennen – Gott sei Dank kam dann gerade der Streifenwagen um die Ecke.
Heute Nachmittag bekamen wir Verstärkung aus meiner Bekannt- und Verwandtschaft – leider
teilweise nur als Ausnahmefall.
Das prangern wir an und wollen, dass es sowas in Zukunft nicht mehr geben darf:
Der Zirkus führt als Wildtiere einen Elefantenbullen in Einzelhaltung sowie 2 Giraffen, 3 Kamele, 1 Watussikuh sowie viele andere Tiere mit sich. Nachdem sowohl das Verschwinden der vorherigen Giraffen bzw. ihr Verkauf an Zirkus Voyage, in dem sie später elend verstorben sind (sie waren nicht einmal 7 Jahre alt – Todesursache bisher unbekannt) sowie die Herkunft der beiden neuen Giraffen
bis heute ungeklärt ist, sind wir dringend auf gute Fotos – vor allem – der beiden
jetzigen Giraffen (beidseitig) angewiesen um ihre Identifizierung zu ermöglichen. Eine
international arbeitende Organisation hat großes Interesse an der Aufklärung mittels
neuer Fotos.
Was das Mitführen der Giraffen und dem Elefanten generell so kritisch und untragbar
macht: allein die Haltungsbedingungen (hier insbesondere: die EINELhaltung) von Elefanten, die die meiste Zeit des Jahres angekettet auf engstem Raum, insbesondere nachts und während der Transporte ein unwürdiges Leben als “Manegenclown” verbringen, Vernachlässigung und Misshandlungen sind im Zirkus keine Seltenheit. Im ungeschützten Umgang mit Elefanten müssen sich Elefantenpfleger Dominanz und Resepkt verschaffen gegenüber einem Tier, das in freier Wildbahn keinen natürlichen Feind außer den Menschen hat und “wird ein gegebenes Kommando nicht befolgt ist dessen Ausführung notfalls mit Strafen zu erzwingen.
Dies alles führt zu erheblichen Leiden und gesundheitlichen Schäden (irreparable Gelenkzerstörungen durch permanent geübte widernatürliche Kopf- und Handstände), auch
mit Todesfolge. Unumstößliche Argumente sollen zu einer sofortigen Beendigung des
kommerziellen Missbrauchs von Elefanten im Zirkus beitragen.
Giraffen sind aufgrund ihrer anatomischen Besonderheiten – lange Beine, langer Hals, Tiergröße – NICHT für das Mitführen im Zirkus geeignet (vlg. TVT-Gutachten). Zudem sind sie sehr schreckhaft. Der häufige Transport (liegend und gefesselt) bedeutet für diese Tiere eine nicht unerhebliche Belastung. Die Ansprüche an die Größe der Lauffläche und die besondere Bodenbeschaffenheit lassen sich an den meisten Gastspielorten nicht erfüllen.
Sowohl Elefanten als auch Giraffen sind extrem empfindlich gegen Witterungseinflüsse wie Nässe, Zugluft und Kälte; diese können vor allem in der kalten Jahreszeit nicht ausreichend vermieden werden.
Der Zirkus führt als Wildtiere einen Elefantenbullen in Einzelhaltung
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Elefantenbullen sind Einzelgänger und können nicht in Gruppen gehalten werden, auch Elefantenkühen begegnen diese in der Natur nur zur Paarungszeit.
An solchen Äusserungen sehe ich, dass die Tierrechtler keine Fachkenntnis haben, sondern wild argumentieren und Sachen beanstanden von denen sie keine Ahnung haben.
Elefanten werden nur bei Pflegemassnahmen für kurze Zeit angekettet, ansonsten leben diese frei im Paddock. Auch hier wird immer wieder der gleiche Unsinn behauptet.
Die Transporte von Stadt zu Stadt dauern maximal zwei Stunden und das einmal pro Woche oder nur alle 14 Tage einmal. Diese Transportzeiten machen den Tieren nichts aus und diese sind auch keine Manegenclowns, sondern werden in der Manege in voller Würde gezeigt.
Die meisten Circuselefanten sind 20 Jahre und älter und führen ihre Kunststücke ohne gesundheitliche Probleme vor. Dass es da auch Ausnahmen gibt, ist genauso wie bei uns Menschen, wenn wir älter werden.
Giraffen werden beim Transport nicht gefesselt, sondern liegen häufig zufrieden im Stroh. Alles was hier behauptet wird, ist an den Haaren herbei gezogen!
Alle Tierställe werden um diese Jahreszeit beheizt. Dafür gibt es klare Vorgaben bezüglich der Temperaturen und dies wird auch von Veterinären regelmässig überpüft. Alle Tierhalter sind an der Gesundheit und an einem langen Leben ihrer Tiere interessiert. Von daher wird allles nötige getan, dass es den Tieren gut geht.
In Anbetracht dieser vielen falschen Behauptungen und Darstellungen glaube ich Ihnen kein Wort von dem, was Ihnen heute da angeblich widerfahren sein soll.
Für mich ist das eine üble Denunziation von Leuten, welche diesem Circus schaden wollen.
Sie widersprechen sich alleine schon darin, dass Ihnen angeblich einer nachgelaufen ist und dann waren es plötzlich mehrere welche da etwas gerufen haben, was ich für absolut absurd halte.
Da Circusleute vor einer Vorstellung ein buntes Livree tragen, gibt es da auch keine schwarz gekleideten Leute. Trauerfarben sind beim Circus verpönt.
Hören Sie bitte auf zu lügen und Dinge zu behaupten, welche sachlich falsch sind und sie nur etwas nachplappern von irgendwelchen Tierrechtsseiten, wo ganz viel von diesem Unsinn geschrieben steht.
HenryB, was ist so schwer an der Darstellung des Vorfalls von heute Vormittag von IngridR zu vertehen?
Sie werden ja wohl nicht behaupten wollen, dass sämtliche Zirkusbedienstete vor einer Vorstellung sich in “buntem Livree” präsentieren?
Ist es so schwierig daran nachzuvollziehen, wenn ein Zirkusbediensteter die Verfolgung aufgenommen hat, während zwei andere Zirkusbedienstete ihren Kollegen noch zusätzlich gegen die Tierrechtlerin aufhetzten?
“Ist es so schwierig daran nachzuvollziehen” sollte natürlich heißen “Was ist so schwierig daran nachzuvollziehen”
Die Tierversuchsgegner haben bewußt und nach einem Plan die Zirkusmenschen provoziert! Das dabei auch ein 8jähriges Kind dabei hineingezogen wurde, halte ich für wirklich traurig. Was sollen Kinder dabei lernen wenn provoziert wird? Auch für Demos gibt es Richtlinien. Warum werden Menschen mit Flyern bedacht, die den Zirkus ungerechtfertigt schlecht machen?
Trotzdem kann keine Gewalt Unrecht lösen. Bis zum Eintreffen der Polizei muss man sich in Zukunft zurückhalten.
Giraffen werden beim Transport nicht gefesselt, sondern liegen häufig zufrieden im Stroh. Alles was hier behauptet wird, ist an den Haaren herbei gezogen!
Alle Tierställe werden um diese Jahreszeit beheizt. Dafür gibt es klare Vorgaben bezüglich der Temperaturen und dies wird auch von Veterinären regelmässig überpüft. Alle Tierhalter sind an der Gesundheit und an einem langen Leben ihrer Tiere interessiert. Von daher wird allles nötige getan, dass es den Tieren gut geht.
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Deshalb haben Giraffen auch Liegeschwielen, wie zuletzt festgestellt bei der 4 jährig verstorbenen Barelli Giraffe.
Die Elefanten die ich aus Zirkussen kenne zeigen überwiegend und festgestellte Erkrankungen oder Verhaltensauffälligkeiten und Rambo ist wohl nicht der größte Elefantenbulle sondern von eher der mickrigste. Leider habe ich seine Haltung – auch im Winter – noch nicht in Augenschein nehmen können. Und im übrigen leben Bullen in der Natur sehr wohl in Jungbullengruppen und ist
“Die Haltung einer Jungbullengruppe in Zoos ein wichtiger Baustein innerhalb der europaweit koordinierten Zuchtbemühungen.
Mütter, Töchter, Oma, Schwestern, Tanten, Cousinen. Neugeborene Kuhkälber verbleiben also ihr Leben lang in ihrer Geburtsherde.
Bullkälber hingegen bleiben nur bis sie in die Pubertät kommen– ca. wenn sie 8 – 10 Jahre alt sind – in ihrer Geburtsherde. Dann sondern sie sich ab bzw. werden von den Kühen vertreiben und schließen sich zu Jungbullengruppen zusammen. Ältere Bullen werden immer mehr einzelgängerisch.” Und am bedeutendsten ist, dass alle Zirkuselefanten Wildfänge sind, die ihren Müttern und Familien meist zw.1-2 Lebenjahren entrissen wurden und utner schwerster lebenslanger Traumatisierung als Baby für den menschlichen Gerbauch eingebrochen und gefügig gemacht wurden.
Wildtiere sind nicht das Kapital eines Zirkusses,sondern die Macht gegenüber Behörden, die häufig beide Augen zudrücken bis der Zirkus und das Problem weiterzieht zum nächsten Schreibtisch/und Kostenträger. Und der Nachschub für verendete Giraffen offenbar kein Problem. Giraffen sind nach Stellungnahme von Fachleuten nicht art- und tierschutzgerecht in reisenden Betrieben zu halten und sterben regelmäßig unter 10 Jahren.
HenryB was wahr ist und nicht wird sich noch herausstellen. Fakt ist, dass sieben Menschen angegriffen wurden. Darunter mehr Frauen als Männer. Tolle Leistung.
Was ich geschrieben habe ist die Wahrheit und wenn sie es in Frage stellen ist es ihre Sache, denn Menschen haben das Recht ihre Meinung zu vertreten im Gegensatz zum Lebewesen Tier. Lernen sie Achtung vor dem Lebewesen zu haben. Es verspürt die gleichen Empfindungen wie der Mensch. Wollen sie so leben wie die Tiere im Zirkus? Vorgeführt als Attraktion? Ihre Würde verlieren?
(…)Hören Sie bitte auf zu lügen und Dinge zu behaupten, welche sachlich falsch sind und sie nur etwas nachplappern von irgendwelchen Tierrechtsseiten, wo ganz viel von diesem Unsinn geschrieben steht.(…)
Lesen sie das Tierschutzgesetz und informieren sie sich über die Haltung von Tieren. Hier ein link der viele Infos beinhaltet.
http://www.tierschutz-tvt.de/merkblaetter.html#c16
klicken sie Zirkus-und Zootiere an.
Ich bin aktive Tierrechtlerin und plappere nichts nach was ich im Internet lese. Ich arbeite für die Tiere damit sie Rechte erhalten. Rechte die nicht im Zirkus eingehalten werden. Ich stelle mich überall hin wo Tiere Hilfe brauchen. Auch vor einen Zoo. Auch esse ich kein Fleisch, da ich weis wie Tiere in der Massentierhaltung leben und über die Qual deren Schlachtung. Ich Respektiere das Tier. Ich kann mit gutem Gewissen dem Tier in die Augen schauen. Sie auch? Schaffen sie ihre Tiere ab und machen Zirkus ohne Tierleid. Nehmen sie Menschen als Attraktionen. So kann Zirkus auch schön sein und die Kassen klimpern auch.
Was hat Barelli mit Atlas zu tun, weshalb ist ein Elefantenbulle mit zwei Meter langen Stosszähnen mickrig, weshalb werden aus angeblich drei angegriffenen Frauen nun plötzlich sieben;
hier wird konstruiert, gelogen und das alles nur um einem Circus, nein allen Circussen mit Tieren zu schaden!
Und der letzte Satz “Schaffen sie ihre Tiere ab” zeigt genau um was es der Tierrechtsbewegung geht und nicht nur bezogen auf Circus, sondern die gleiche Hetze läuft gegen Zoos, Hunde- und Reitsport, Landwirtschaft und ebenso (wenn auch noch nicht so öffentlich) gegen jegliche private Tierhaltung.
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Presseausschnitt der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung:
….den Tierrechtlern geht es in erster Linie gar nicht darum, die Lebensbedingungen gequälter Tiere zu verbessern. Sie sind auch keine Naturschützer, die sich um den Erhalt der Artenvielfalt sorgen. Ihr Ziel ist grundsätzlicher. Sie streben einen Wertewandel an: Militante Tierrechtler stellen Mensch und Tier auf eine Stufe. Für Peta (Tierrechtsorganisation) gibt es keinen Grund, Menschen rechtlich besser zu stellen als Hunde oder Heuschrecken. Der Mensch habe keine Sonderrechte, erklärt die Gründerin und Präsidentin der radikalen Tierrechtsorganisation, die US-Amerikanerin Ingrid Newkirk: „Eine Ratte ist ein Schwein ist ein Hund ist ein Junge.“ Newkirks Vasallen in Deutschland sind nicht weniger fanatisch. Peta-Anhänger halten es sogar für verwerflich, mit einem Lederball Fußball zu spielen oder Lederschuhe zu tragen. Alle Menschen sollten nach ihrer Ansicht vegetarisch, besser noch vegan leben, also komplett ohne tierische Erzeugnisse. „Toleranz gegenüber Fleischessern zu fordern, ist ebenso absurd und obszön, wie Toleranz gegenüber Vergewaltigern und Mördern zu fordern“, erklärt etwa der Salzburger Tierrechtsphilosoph Helmut F. Kaplan.
Doch damit geraten Tierrechtler in eine moralische Sackgasse. Denn fast alles, was Menschen tun, tötet oder vertreibt irgendwelche Tiere. Was passiert zum Beispiel, wenn Schädlinge sich ungehindert ausbreiten könnten und die Ernten vernichten? Missernten und Hungersnöte wären die Folge, sie würden zum Tod Tausender Menschen führen…..
Ausschnitt aus http://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Peta-Vorrang-fuer-Hunde-und-Heuschrecken
Zirkustiere sind Zeit ihres Lebens zu einem jämmerlichen Dasein verurteilt. Zum einen wird ihnen in den engen und reizarmen Haltungssystemen ein auch nur annähernd artgerechtes Leben verwehrt. Natürliche Verhaltensweisen, wie zum Beispiel der Bewegungsdrang, können nicht ausgelebt werden. Dadurch leiden viele Tiere an schwerwiegenden Verhaltensstörungen. Zum anderen werden sie gegen ihre Würde zu lächerlichen Kunststückchen gezwungen, die im schlimmsten Fall auch noch körperliche Schäden nach sich ziehen.
@ fuer Tiere,
genauso sehe ich das auch. Anstatt Tierschützer,Tierrechtler in die Ecke der Militanten zu drängen, Gossensprache und angriffe auf schwächere Mitmenschen auszuüben, sollte man diese Zeit für Tiere nutzen oder Abendkurse besuchen um Anstand,Sitte und Moral zu erlernen. Ein Buch zu lesen was es bedeutet ein Lebewesen zu sein. Vielleicht wäre der Respekt den Lebenwesen gegenüber dann vorhanden.
Wie tun mir die Tiere so Leid die von solchen Menschen abhängig sind.
Ich stellte mich zwischen die Herren und meinen Sohn und wurde auf die Brust geboxt, sodass ich drei Meter weiter flog.
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Rein journalistisch betrachtet zeugt dieser Bericht von einer Herkunft aus dem Amateurbereich. Kein professioneller Journalist, noch nicht einmal “Bild”, würde derart einseitig und ausführlich lediglich eine Quelle wiedergeben, noch dazu ohne eine Stellungnahme der anderen Seite.
Kaum vorstellbar, wie ein Mensch aufgrund eines Faustschlages drei Meter durch die Luft fliegen soll…
Man mag das Gleichgewicht verlieren, zurückweichen und fallen, aber fliegen? Drei Meter?
Alleine aus solchen Behauptungen und Formulierungen sieht jeder halbwegs wache Leser, was da fabuliert und konstruiert wird.
Die Wahrheit bleibt dabei leider auf der Strecke!
Ich beschäftige mich zur Zeit etwas
intensiver mit Zirkussen, das hatte zur
Folge, dass ich in Kontakt mit einem
Zirkusbefürworter gekommen bin, der mich über
einige Hintergründe aufgeklärt hat. Jetzt
habe ich ein etwas schlechtes Gewissen, wie
verblendet ich jahrelang durch die Welt
gezogen bin, damit euch das nicht auch so
geht, möchte ich hier mal mit 4
Tierrechtslügen aufräumen, die immer wieder
beim Thema Zirkus auf den Tisch kommen.
1. Der Transport
Hier bin ich Dummerchen doch tatsächlich
davon ausgegangen, dass es für Wildtiere
keine artgerechte Transportmöglichkeit gibt
und dass dieser ständige Transport deshalb
eine ziemliche Quälerei darstellt. Das ist
aber mal sowas von falsch, die Zirkusleute
haben dafür nämlich eine ganz einfache Lösung
gefunden: Sie transportieren Tiere nur, wenn
diese schlafen. Ist das mal genial? Damit
sind natürlich sämtliche Bedenken hinfällig
geworden, denn schlafende Tiere kann man im
Zweifelsfall selbstverständlich so eng
einpferchen, wie man will, die merken ja
nichts, weil sie schlafen. Das erklärt
endlich auch die mitten auf der Autobahn
stehenden Zirkuswaggons bzw. auf der
Bahnstrecke stehengebliebene Züge, aus denen
seltsame Geräusche kommen. Da sind während
des Transports Tiere wach geworden, woraufhin
natürlich gestoppt wurde, damit die komplette
Zirkusbelegschaft dem betreffenden Tier ein
landestypisches Schlaflied vorsingen kann, um
so den Weitertransport zu ermöglichen.
Genial sind bei dieser Methode übrigens auch
die Möglichkeiten im menschlichen Alltag. Was
könnten Transportunternehmen sparen, wenn sie
nur noch bewusstlose Passagiere befördern?
Keine 1., 2., 3. Klasse oder ähnlicher
Schnick-Schnack mehr, nur ein einziger großer
Gepäckraum, fertig! Gut, viele Reisebegleiter
wären sinnlos und würden ihren Job verlieren,
aber auch hier kann man durch eine Umschulung
auf “Schläger” vorsorgen, diese
Leute würden dann ja gebraucht werden, falls
ein Passagier frühzeitig aufwacht und per
Führungshilfen (siehe auch Punkt 3) wieder in
die Bewußtlosigkeit zurückbefördert werden
müsste. Toll!
2. Gehege
Hier habe ich Idiot gedacht, dass Zirkusse
niemals an jedem Ort über Nacht ein
geeignetes Gehege aufstellen können. Sehr
naiv von mir, da wurde ich auch
richtigerweise mit der Frage “Was ist
überhaupt artgerecht?” ausgekontert.
Natürlich ein völlig richtiger Denkansatz,
denn nur weil ein paar Schicki-Micki-Löwen in
Afrika auf eine Herde, Savannengras, ein
Wasserloch und kilometerweiten Auslauf
stehen, heisst das ja nicht, dass die
europäische Proletariat-Raubkatze sowas auch
für erstrebenswert hält. Die kommt genauso
gut mit etwas Gras, Beton, einem Kübel Wasser
und zwei, drei Kollegen aus, wenn das anders
wäre, würde sie ja wohl bei den abendlichen
Skatrunden was sagen, außerdem weiß doch
jeder, wie niedrig die Kündigungsrate unter
Zirkustieren ist.
Die Tiere gehen übrigens auch völlig
freiwillig in ihre Gehege und ihre
Transportboxen. O. k., das liegt vielleicht
daran, dass sie da eine Gewohnheit entwickelt
haben und ihnen ein Leben lang keinerlei
Alternativen geboten werden. Aber ist da denn
etwas Schlimmes dran, solange sie glücklich
sind? Diese ganzen Probleme mit den
Menschenrechten haben wir doch auch nur, weil
es viel zu viele Alternativen gibt. Niemand
würde sich über eine Diktatur aufregen, wenn
nicht ein paar Querulanten den Menschen
Alternativen aufgezeigt hätten und ihnen mit
Demokratie-Gefasel Flöhe in die Ohren gesetzt
hätten. Nene, in Alternativen steckt echt nur
Ärger, da lobe ich mir doch ein schönes
Leben, das auf festen, fremdbestimmten
Schienen verläuft.
3. Das Belohnungsprinzip
In diesem Punkt möchte ich mal mit dem
Vorurteil aufräumen, dass Tiere in Dressuren
mit psychischer und physischer Gewalt zu
irgendetwas gezwungen werden. Das ist nämlich
total unhaltbar, viel mehr greift da das
Belohnungsprinzip. Leider hat sich mein
Gesprächspartner noch nicht weiter dazu
ausgelassen, aber ich kann mir allein am
Namen schon ausmalen, auf was das
hinausläuft. Wahrscheinlich kommt der
Dompteur mit einer Packung “Werthers
Echte, neu: mit Gazelle” in den
Löwenkäfig und die Tiere erstellen dann in
Aussicht auf diese Leckerei ein eigenes
Programm. Möglich sind in modernen Zirkussen
wahrscheinlich auch Fortbildungsangebote am
Schwarzen Brett “Neu: Durch Reifen
springen, Montag/Dienstag je 8 Stunden, bei
Vorkasse 2 % Skonto”, zu denen sich der
Löwe dann selbst anmelden kann, nach
Beendigung ein Zertifikat erhält, das dem
Direktor vorlegen kann, um dann in bessere
Fleischfütterungsklassen aufzusteigen.
Egal wie man sich das auch vorstellen muss,
auf KEINEN Fall wird dem Tier da irgendwas
gegen seinen Willen aufgezwungen. Peitschen,
Stöcke und andere Waffen sind auch nur
sogenannte Führungshilfen, die lediglich
Dekorations-Zwecken am Dompteur dienen. Und
auch hier kann sich die übrige Menschenwelt
wieder ein dickes Stück von den Zirkusleuten
abschneiden, warum dramatisiert man Vorfälle
als “bewaffneter Banküberfall”,
wenn es sich dabei lediglich um
“Realisation eines persönlichen
Belohnungsprinzips unter Einsatz von
Führungshilfen gegenüber
Bankangestellten” handelt?
4. Tierliebe
Und dieser Punkt hat mich dann endgültig
betroffen gemacht, hat mein Gesprächspartner
doch darauf hingewiesen, dass er dieses
entbehrungsreiche Zirkusleben nur aus Liebe
zum Tier führt. Dann hat er auch noch
gefragt, was es da überhaupt für einen
anderen Grund geben könnte? Mein Gott, was
hatte ich daraufhin für einen
Taschentücherverschleiß, bin ich doch bisher
davon ausgegangen, dass es sich bei
Dompteuren um Personen handelt, die selber
den Unterhaltungswert einer leeren Klorolle
haben und sich deshalb hinter einem
schillernden Tiersklaven verstecken müssen,
der für sie die Drecksarbeit macht. Aber
nein, aber nein, natürlich tun diese Leute
das alles nur wegen ihrer übergroßen
Tierliebe. Deshalb haben sie auch die
wahrscheinlich mannigfaltigen Angebote aus
der Wirtschaft abgelehnt, ihr Studium der
Atomphysik abgebrochen und auf den
zukünftigen Friedensnobelpreis verzichtet,
was für andere Gründe als diese Tierliebe
kann es dafür geben? Man kann Zirkusleuten ja
nun wirklich alles vorwerfen, aber Leute, die
selbstständig Tiere einsperren, ihren Willen
brechen und füttern können, kommen doch
praktisch überall unter, oder etwa nicht?
Alles in allem möchte ich mich hiermit bei
allen Zirkusbetreibern in aller Form
entschuldigen, ich habe mir da aufgrund von
Tierrechtslügen tatsächlich ein falsches Bild
gemacht…
(geklaut aus der Sammlung eines ebenfalls “betrogenen” “EX-Tierrechtlers”)
Also ich werde mich niemals von irgendwelchen Menschen, ob sie reich, arm, schlau, dumm, stark, schwach oder mir Gewalt androhen, in irgendwelcher weiße in meiner Meinung einschränken lassen…
Wenn diese Leute vom Zirkus, so auf Tierrechtler reagieren müssen sie ja etwas zu verheimlichen haben.
In welcher zeit leben wir denn bitte das ich angst haben muss wenn ich mit meiner Meinung an die Öffentlichkeit gehe.
Ich bin gegen Zirkus mit Tieren! Meint ihr wirklich, die Tiere sind glücklich? Wenn jeder von uns sich nur einmal diese Frage stellt und seine eigene Meinung zurück stellt kommen wir alle auf die gleiche Antwort. NEIN!
Alle Tier und Menschen wollen in Freiheit und ohne Angst leben…
Seit nicht so herzlos…
„niemand begeht einen größeren Fehler als jemand, der nichts tut, nur weil er wenig tun könnte!“