Das Saarbrücker Filmhaus wird nicht privatisiert!
Auch wenn Saarbrückens Kulturdezernent Eric Schrader sich auf den Kopf stellt

Foto: Filmhaus SB
Saarbrücken – DIE LINKE im Saarbrücker Stadtrat steht weiter fest hinter dem Amt für kommunale Filmarbeit. „Eine Privatisierung wird es mit uns niemals geben“, verspricht Fraktionschef Rolf Linsler. „Das Filmhaus muss weiterhin in städtischer Regie geführt werden.“ Es sei traurig genug, dass Albrecht Stuby im Januar aus dem Amt ausscheide. Sein Nachfolger solle aber die gleichen Gestaltungsmöglichkeiten haben. „Das Konzept der städtischen Filmarbeit, das Konzept des Filmhauses darf nicht angetastet werden“, betont Linsler. Deshalb habe sich der Saarbrücker Stadtrat ganz bewusst dafür entschieden, die freiwerdende Stelle wieder als Leitung des Amts für kommunale Filmarbeit auszuschreiben und nicht auf eine Position als Filmhaus-Chef zu begrenzen. Jetzt müsse das nur noch der Saarbrücker Kulturdezernent Eric Schrader begreifen: „Herr Schrader kann sich auf den Kopf stellen, aber der Stadtrat hat einstimmig entschieden, und diese Entscheidung gilt“, erklärt Linsler. Es sei schon dreist, dass der Kulturdezernent jetzt in aller Öffentlichkeit Stadtratsbeschlüsse schlecht rede. „Das zeugt nicht gerade von einem guten Demokratie-Verständnis“, so Linsler. Schrader hatte angekündigt, den Bewerbern „sehr klar“ zu sagen, dass die Stelle sich verändern kann und eventuell zurückgeschraubt werden könnte. „Das steht Herrn Schrader schlicht und einfach nicht zu“, sagt Linsler. „Das ist seine Privatmeinung und die sollte er lieber für sich behalten.“



