Just in time – Mehr Park- und Rastanlagen im Saarland und Rheinland Pfalz gefordert
Gewerkschaft ver.di fordert Lösung für die katastrophale Parkplatzsituation an den Autobahnen
Saarbrücken/Kirkel – Termindruck (just in time), überlastete Straßen, lange Lenkzeiten: Tagtäglicher Stress pur für LKW-Fahrerinnen und Fahrer. Umso wichtiger ist es, dass die vorgeschriebenen Pausen auch wirklich Ruhe und Erholung bringen. Das ist leider oft Fehlanzeige. Überall fehlen ausreichend ausgestattete Park- und Rastanlagen. Die Folgen: Stundenlanges Suchen, noch mehr Stress, Lebensgefahr für Fahrerinnen und Fahrer selbst und für alle anderen Verkehrsteilnehmer.
Da setzte ver.di Saar und Rheinland-Pfalz in der 13. Aktionswoche der Internationalen Transportarbeiterföderation (ITF) an. Überall in den beiden Bundesländern machten Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in Innenstädten und auf Betriebshöfen auf die Situation aufmerksam und sammelten Unterschriften.
Den Abschluss der Aktionswoche bildete ein Infofrühstück an der Grenze der beiden Bundesländer in Kirkel. Unter dem Motto „Übermüdung tötet“ wurde mit Vertretern des Wirtschaftsministeriums, der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltung (BGF) sowie der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS), vor allem über die Notwendigkeit des Ausbaus der Park- und Rastanlagen diskutiert.
Staatssekretär Dr. Ege stellte die Projekte zur Verbesserung der Parkplatzsituation im Saarland vor, die bereits angelaufen bzw. in den nächsten beiden Jahren geplant sind. In der Diskussionsrunde wurden dem Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft im Saarland weitere Anregungen von betroffenen Beschäftigten mit auf den Weg gegeben, wie schnelle Abhilfe, bei der teilweise katastrophalen Parkplatzsituation an den Autobahnen, geschaffen werden könne.



