Saar-Grüne können hohe Belohnung für künftige Regierungsbeteiligung erwarten
Über Spanien lacht die Sonne – Über das Saarland lacht bald die ganze Welt
Saartire von Claude Michael Jung
Am großen Strom der Saarländer wird derzeit auf Teufel komm raus gefeilscht. Saar Grünen Chef Hubert Ulrich lässt sich seine Entscheidung ob er zum Königsmacher oder Königsmörder wird, von seinen politischen Freiern teuer bezahlen. CDU, Sozis und Linke sind nach Medienberichten bereit, dem Häuptling der grünen Splitterpartei für den Gang ins Koalitionsbett, zwei Ministerien, samt Dienstwagen und Kofferträger zu überlassen. Über die Menge Puderzucker, die Hubert Ulrich noch zusätzlich in den Hintern geblasen werden soll, bewahren die Parteien noch Stillschweigen. Ungeklärt ist auch noch die Frage, ob es ein tüchtiges Handgeld für das „Ja“ der Saar-Grünen zum künftigen Gruppenspielchen auf Regierungsebene geben wird.
Wie der „Hinterwälder Vorbote“, Zentralorgan der Saar Grünen in seiner jüngsten Online-Ausgabe berichtet, verlangen die Grünen von der Linken auch die Auslieferung ihrer übergelaufenen Landtagsabgeordneten Barbara Spaniol. Die flotte Babs hatte sich am 6. August 2007 unter Mitnahme ihres Landtagsmandats in die Arme von Oskar Lafontaine gestürzt, wohl aus Karrieregründen und nicht wie sie damals vorgab, weil die Grünen Hartz IV mitgetragen haben. Seither hat sich die flotte Babs vehement gegen den militärischen Fluglärm im nördlichen Saarland gestemmt. Teilweise verbal radikal verlangte sie eine gerechte Aufteilung der Luftkampfübungen auf das gesamte Bundesgebiet. Wie Professor Laurent Pastis von der Universität Cognac, Experte für linksdrehende grüne Elementarteilchen der flotten Babs attestierte, sei ihre Forderung nach einem gerechtem Fluglärm für alle der Beweis dafür, dass Spaniol in ihrem Herzen eine aufrichtige Sozialistin sei. Sollte die Madonna der Saar-Sozialisten tatsächlich zur Aburteilung an die Inquisition der Grünen übergeben werden, könnte sie das Schicksal von Jeanne d’ Arc teilen, auf saarländisch natürlich.
Auch die Sozis sind opferbereit. Schließlich will Landeschef Heiko Maas nach zehnjähriger Tätigkeit als Hofnarr von CDU Saarfürst Peter Müller jetzt endlich selbst das Zepter an der Saar schwingen. Da muss natürlich eine anständige Bescherung für die grüne Splitterpartei drin sein, ohne die der Thron der Saarländer für Maas nicht zu besteigen sein wird.
Sowohl Linke als auch Sozis müssen jedoch aufpassen. Der schwarze Emir von Eppelborn soll noch ein paar Asse in seinem Turban versteckt halten, denen „Splitter- Hubert“ kaum widerstehen können wird. Nachdem Peter Müller zuerst das Tafelsilber der Saarländer verkloppt hat, stehen nun die Grundsätze der Saar CDU zum verscherbeln an. Sogar das strickte Rauchverbot, zuerst von der CDU moderat gehandhabt, soll nun auf Wunsch des grünen Minderheitenchefs wieder rigoros eingeführt werden.
Sollte Hubert Ulrich noch weitere Forderungen an seine künftigen Spielkameraden im politischen Sandkasten an der Saar erheben, werden sie ihm wohl von allen Seiten erfüllt werden. Über Spanien lacht die Sonne, über das Saarland lacht bald die ganze Welt.




Die Realität dieses Kaspertheaters überholt bei weitem die “Saartire” von Claude Michael .
Was scheren die Union und die FDP ihre Wahlprogramme, wenn es um Machterhalt geht. Von Wortbruch wird da niemand reden. Auch nicht bei den Grünen.
Und in Thüringen SPD Matschie der Wahlkampf gegen die CDU machte, legt sich nun mit genau diesen ins Koalitionsbett..
ES LEBE DIE BANANENREPUBLIK !