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Steuer gegen Armut
Internationales Netzwerk startet Kampagne für Finanztransaktionssteuer

Kampagne Steuer gegen Armut
Film mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers

Unterschriftenkampagne unter einen Offenen Brief an die Staats- und Regierungschefs der G20-Länder.

Es heisst zwar immer eine solche Steuer wäre nicht bezahlbar. Aber die Wahrheit ist: Eine Steuer in Höhe von 0,05% auf alle Finanztransaktionen hält keinen Global Player davon ab seinen wilden Spekulationen nachzugehen...
Kopfpauschale?

In welcher K(l)asse sind Sie versichert?

Eine Aktion von campact.de

Gesundheitsminister Rösler plant, das gesamte Gesundheitssystem auf die Kopfpauschale umzustellen. Jede/r Versicherte soll einen Einheitsbeitrag zahlen.
Menschen mit niedrigem Einkommen sollen für Entlastungen der Besserverdienenden sorgen.

Stoppen Sie diese Politik der Entsolidarisierung!

Zum Kampagnenstart wurde ein Film erstellt, der die wichtigsten Argumente auf den Punkt bringt.

Schauen Sie den Kampagnenfilm!
Martin Kessler
Teures Wasser

Die geheimen Wasserverträge der Öffentlich-Privaten Partnerschaften

Warum wird das Wasser in Berlin immer teurer? Diese und viele andere Fragen beantwortet der Film “Flüssiges Berlin” und bringt dabei die Geheimnisse der Öffentlich-Privaten Partnerschaften ans Tageslicht.

Teil 1 in der SOZ
Teil 2 in der SOZ


Sind diese Verträge überhaupt legal?

Berliner Umschau TV im Gespräch mit Thomas Rudek vom „Berliner Wassertisch“
Teil 1
Teil 2
Saarländische Online-Zeitung am: 08.09.2010

PostHeaderIcon Rheinland Pfalz schon auf dem Weg in die fünfte Jahreszeit

Jeder soll bei den Karnevalsumzügen nur noch soviel gluckern, wie er verträgt – Selbstverpflichtung für maßvollen Umgang mit Alkohol

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Mainz – Als ein wichtiges „Signal gegen Rauschtrinken und so genanntes Komasaufen“ bezeichneten die rheinland pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer und Innenstaatssekretär Roger Lewentz die Selbstverpflichtung für einen maßvollen Umgang mit Alkohol in der fünften Jahreszeit, die die Zugmarschälle und Zugleiter der Fastnachtsumzüge in Mainz, Ludwigshafen und Koblenz gestern in Mainz unterzeichneten.

Für Mainz und Koblenz unterzeichneten die Zugmarschälle Ady Schmelz und Erich Thönnes und für Ludwigshafen Zugleiter Ulrich Gaißmayer die Selbstverpflichtung.

Mit dem Dokument verpflichten sie sich, die Aktiven der Festzüge aufzufordern, während des Umzugs keinen Alkohol zu trinken, das Ausschenken von Alkohol an die Zuschauerinnen und Zuschauer der Umzüge von den Wagen und Fußgruppen zu untersagen und auf alkoholhaltiges Wurfmaterial zu verzichten. Außerdem sollen junge Aktive der Vereine für die Angebote der Suchtprävention interessiert und vor der Kampagne für die Ziele der Selbstverpflichtung bei den Aktiven in den Vereinen geworben werden. „Auch die Verantwortlichen anderer Umzüge im Land sind herzlich eingeladen, der Selbstverpflichtung beizutreten“, sagten Dreyer und Lewentz.

„Ein kühles Bier, ein gutes Glas Wein sind Teil der rheinland-pfälzischen Lebensart. Sie gehören zur Fastnacht und zum Karneval wie Tanzen und Schunkeln. Diese unbeschwerte und fröhliche Lebensart – besonders in der fünften Jahreszeit – wollen wir erhalten; doch sie wird durch extensives Trinken bis hin zum „Komasaufen“ gefährdet. Sich zu betrinken, um des Betrinkens Willen gefährdet auch die Fröhlichkeit und die Ausgelassenheit der Festzüge. Die Kultur der Straßenfastnacht wird durch das Komasaufen und durch die damit oftmals verknüpften, teils gewalttätigen Ausschreitungen in Frage gestellt“, heißt es in der Selbstverpflichtung.

Gemeinsam mit Gesundheitsministerin Malu Dreyer und Innenstaatssekretär Roger Lewentz setzen sich die Zugleiter und Zugmarschälle für den Erhalt dieser Rosenmontagskultur ein. Es gehe darum, die Tradition des gemeinsamen Feierns und Fröhlichseins zu erhalten. „Der Straßenkarneval lebt von der unbekümmerten Fröhlichkeit der Menschen, nicht vom exzessiven Alkoholkonsum“, so die Beteiligten.

„Der Alkoholmissbrauch in der Bevölkerung geht insgesamt zurück. Umso bedrückender ist es, dass dieser Trend bei Jugendlichen nicht festzustellen ist“, so die Ministerin. Vor allem die Zahl der jungen Rauschtrinker, die fünf und mehr Gläser Alkohol bei einer Gelegenheit trinken, nimmt dramatisch zu. Rund 40 Prozent der 15- bis 17-Jährigen gehören in diese Gruppe; damit ist ihr Anteil innerhalb von sechs Jahren um fünf Prozent gestiegen. Auch die Zahl der Jugendlichen, die wegen Alkohol im Krankenhaus behandelt werden müssen, steigt nach Angaben der Ministerin. Vor allem in der Karnevalszeit rund um den Rosenmontag sei das ein ernstes Problem.

Mit suchtpräventiven Maßnahmen wie der Anfang des Jahres gestarteten Kampagne „Mach Dir nix vor“ will die Landesregierung für die Gefahren des weit verbreiteten und gesellschaftlich akzeptierten Alkoholkonsums sensibilisieren. In diesem Jahr wurde der Schwerpunkt ‚Alkohol und Jugendliche’ gesetzt. Um die Präventionskampagne auch im Rahmen der Umzüge den Zuschauerinnen und Zuschauern näherzubringen, wird  Wurfmaterial mit dem Logo „Mach Dir nix vor“ bedruckt; die Aktion wird von der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz unterstützt.

„Anders als Erwachsene können junge Menschen die Gefahren eines übermäßigen Alkoholkonsums oft nicht einschätzen, das Verhalten wird beeinflusst vom Freundeskreis, in dem der Gruppendruck häufig eine große Rolle spielt“, so die Ministerin. Hier komme den Eltern, aber auch der gesamten Gesellschaft eine wichtige Vorbildfunktion zu. „In diesem Sinne ist das Zeichen, dass die Zugleiter und Zugmarschälle heute hier setzen, nicht hoch genug einzuschätzen“, sagte Malu Dreyer.

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Saarbrücken: Kunst Politik Ausstellung – „Wenn die Griechin baden geht, geht halb Europa mit“.

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