Rettungs und Hilfsdienste künftig im Saarland über einheitliche Rufnummer 112 alarmieren
Integrierte Leitstelle optimiert Einsätze der Hilfsdienste

Foto: Archiv Fotoagentur-Jung
Saarbrücken (jj) – “Im Saarland entsteht bis 2012 eine integrierte Rettungsleitstelle”, so Innenstadtssekretär Georg Jungmann (CDU). Dann laufen alle Notrufe der 112, von Feuerwehr und Rettungsdienst zusammen und nicht wie bisher bei der Polizei und Berufsfeuerwehr. Die neue Leitstelle soll nach einem Zwei- Säulen – Model aufgebaut werden. Auf dem Saarbrücker Winterberg sollen alle Notrufe für den Rettungsdienst auflaufen und abgewickelt werden, wie es bisher auch geschieht und bei der Berufsfeuerwehr Saarbrücken die Notrufe für Feuerwehr und Rettungsdienst.
Somit gehen dann die Kreiseinsatzzentralen Saarlouis, St.Wendel und Völklingen außer Dienst. In einigen Landkreisen werden bereits schon die Feuerwehren über die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Saarbrücken alarmiert. Die neue Leitstelle ist zudem mit dem Lagezentrum der Polizei vernetzt.

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Der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Günter Becker, begrüßt, dass die langen und schwierigen Verhandlungen über die Einrichtung einer Integrierten Leitstelle des Saarlandes nun abgeschlossen sind. Einer Inbetriebnahme des neuen Dienstes steht nun nichts mehr im Wege. Günter Becker: „Dies ist ein wichtiger Baustein für eine optimale Notfallversorgung im Saarland.” Nach der Inbetriebnahme erreichen Hilfesuchende über die Notrufnummer 112 sofort die Rettungsleitstelle, die umgehend die nötigen Hilfsdienste alarmiert und koordiniert. Damit verbessern sich Reaktionszeit und Ressourcenverteilung der Hilfsdienste.
Die Zusammenführung der bisher getrennten Alarmierungsstrukturen von Feuerwehr und Rettungsdienst in einer Integrierten Leitstelle sorgt dafür, dass zukünftig alle Notrufe aus dem nichtpolizeilichen Bereich (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz) direkt und zentral über die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 bei einer Stelle abgefragt und Hilfe unmittelbar disponiert werden kann. Günter Becker: „Davon profitieren nicht nur die hilfesuchenden Bürger, sonder auch die Einsatzeinheiten.”

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Die neue Integrierte Leitstelle wird in einem zweiten Schritt noch mit dem Führungs- und Lagezentr um der Vollzugspolizei des Saarlandes verbunden. Günter Becker: „Ist dies abgeschlossen, können Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste ohne Informations- und Zeitverlust gesteuert werden. Dies ist besonders bei großen Schadensereignissen hilfreich.”
Der CDU-Innenpolitiker erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass die CDU-geführte Landesregierung bereits ab 1999 mit großem Aufwand die ehemaligen Rettungsleitstelle gestärkt hatte. Zusätzliches Personal und insbesondere eine Aufstockung der Disponenten zu Spitzenzeiten trugen bereits kurz nach der Regierungsübernahme der steigenden Zahl an Notrufen Rechnung. „Die neue Leitstelle ist für die Saarländerinnen und Saarländer zwar nicht unmittelbar als wichtige Veränderung wahrnehmbar, hilft aber insbesondere den Hilfsdiensten dabei, noch schneller bei optimaler Kräfteverteilung die Einsätze zu steuern” so Günter Becker abschließend.




