Saarländer gegen Gauck als Bundespräsident
Gauck die falsche Wahl -Linke und CDU an der Saar gemeinsam gegen SPD Kandidaten
Saarbrücken – Auf starke Ablehnung bei der CDU Saar stößt der aktuelle Vorstoß des SPD-Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl, Joachim Gauck, eine Zusammenlegung der Bundesländer sei „überfällig“, was indirekt der Forderung nach einer Auflösung des Saarlands entspricht. „Die Auflösung des Landes steht im direkten Widerspruch zu den Interessen der Saarländerinnen und Saarländer. Für unser Land wäre Gauck jedenfalls kein guter Bundespräsident.“ So CDU-Generalsekretär Roland Theis zu Gaucks Vorstoß.
„Man kann von einer Auflösung der bisherigen Länder halten, was man will. Aber Gauck sollte sich vor Augen führen, dass die Bundesrepublik auf den Ländern gründet. Bei allem Respekt vor Herrn Gauck. Aber jemandem, der Bundespräsident werden will, steht es nicht an, die Existenzberechtigung derer anzweifeln, auf denen historisch gesehen sein Amt gründet.“ An die Adresse der saarländischen Wahlmänner und Wahlfrauen appellierte Theis: „Wer sich weiterhin glaubhaft für die Eigenständigkeit des Landes aussprechen will, kann am 30. Juni nicht für Gauck stimmen. Gerade für die ehemalige Saarland-Partei SPD sollte das Grund zum Nachdenken geben!“
Der Landesvorsitzende der Saar-Linken, Rolf Linsler, fordert SPD und Grüne auf Bundesebene auf, Joachim Gauck als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten zurückzuziehen. „Gauck hat einer Zusammenlegung von Bundesländern das Wort geredet. Er argumentiert dabei rein von der wirtschaftlichen Seite und ignoriert die soziale und kulturelle Entwicklung der Länder“, sagt Linsler. „Gerade das ist aber wichtig für die Identität der Menschen in dieser Republik, in Ost und West.“ Gauck missachte damit auch den deutschen Föderalismus. „Ein Bundespräsident sollte alle Menschen vertreten. Wer so redet, tut das nicht und ist nicht wählbar.“




Joachim Gauck: Ein traumatisierter Präsidentschaftskandidat
„Joachim Gauck bringt ein Leben mit in seine Kandidatur und in sein Amt“, sagte Sigmar Gabriel als er Joachim Gauck als den Kandidaten von SPD und Grüne für das Amt des Bundespräsidenten vorschlug.
Wer könnte dieses Leben authentischer beschreiben als Gauck selbst es in seinen Erinnerung „Winter im Sommer – Frühling im Herbst“ getan hat.
Im Zusammenhang mit seiner Kandidatur zum Bundespräsidenten interessiert weniger sein privater Lebensweg, sondern zu welchen weltanschaulichen und politischen Positionen seine Erfahrungen geronnen sind. Wer wissen will, wie Gauck denkt sollte sich mit seinem Buch beschäftigen.
von Wolfgang Lieb hier lesen:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=5927
und noch ein herausragender Artikel :
Joachim Gauck ist die Personifizierung des Leipziger Parteitages der CDU und des FDP-Parteiprogramms
http://www.fixmbr.de/joachim-gauck-ist-die-personifizierung-des-leipziger-parteitages-der-cdu-und-des-fdp-parteiprogramms/