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Steuer gegen Armut
Internationales Netzwerk startet Kampagne für Finanztransaktionssteuer

Kampagne Steuer gegen Armut
Film mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers

Unterschriftenkampagne unter einen Offenen Brief an die Staats- und Regierungschefs der G20-Länder.

Es heisst zwar immer eine solche Steuer wäre nicht bezahlbar. Aber die Wahrheit ist: Eine Steuer in Höhe von 0,05% auf alle Finanztransaktionen hält keinen Global Player davon ab seinen wilden Spekulationen nachzugehen...
Kopfpauschale?

In welcher K(l)asse sind Sie versichert?

Eine Aktion von campact.de

Gesundheitsminister Rösler plant, das gesamte Gesundheitssystem auf die Kopfpauschale umzustellen. Jede/r Versicherte soll einen Einheitsbeitrag zahlen.
Menschen mit niedrigem Einkommen sollen für Entlastungen der Besserverdienenden sorgen.

Stoppen Sie diese Politik der Entsolidarisierung!

Zum Kampagnenstart wurde ein Film erstellt, der die wichtigsten Argumente auf den Punkt bringt.

Schauen Sie den Kampagnenfilm!
Martin Kessler
Teures Wasser

Die geheimen Wasserverträge der Öffentlich-Privaten Partnerschaften

Warum wird das Wasser in Berlin immer teurer? Diese und viele andere Fragen beantwortet der Film “Flüssiges Berlin” und bringt dabei die Geheimnisse der Öffentlich-Privaten Partnerschaften ans Tageslicht.

Teil 1 in der SOZ
Teil 2 in der SOZ


Sind diese Verträge überhaupt legal?

Berliner Umschau TV im Gespräch mit Thomas Rudek vom „Berliner Wassertisch“
Teil 1
Teil 2
Saarländische Online-Zeitung am: 04.09.2010

PostHeaderIcon Deutsche Bahn AG sperrt dem “Zug der Erinnerung” die Gleise

Für die Fahrt des Zuges und den Zugang zur Ausstellung über die jugendlichen “Reichsbahn”-Opfer verlangen die “Reichsbahn”-Erben hohe Gebühren

Zug der Erinnerung auf dem HBF Saarbrücken - Foto: Petra Jung/SK

Zug der Erinnerung auf dem HBF Saarbrücken - Foto: Petra Jung/SK

Berlin – Zwischen dem “Zug der Erinnerung”, der am 8. Mai in Berlin einlaufen will, und der DB AG bahnt sich ein neuer Konflikt an. Die DB sperrt dem Zug mit einer Ausstellung über die jugendlichen Opfer der “Reichsbahn”-Deportationen die Zufahrt auf den Bahnhof Berlin-Spandau. Auch weitere Stationen in der deutschen Hauptstadt, so der frühere Deportationsbahnhof Berlin-Grunewald, werden von der DB AG nicht bestätigt. In den Konflikt ist inzwischen die Bundesnetzagentur eingeschaltet. Die staatliche Regulierungsbehörde hatte die Parteien am gestrigen Montag (19.April) zu einem Vermittlungsgespräch nach Bonn geladen. Kurz vor dem gemeinsamen Termin lehnte die DB AG ihr Erscheinen ab.

“Statt das Gedenken an die ‘Reichsbahn’-Opfer zu unterstützen, setzen die Erben der ‘Reichsbahn’ auf Konfrontation”, kommentiert der Sprecher der Bürgerinitiative “Zug der Erinnerung” die Gesprächsverweigerung. Bereits 2008 kam es zu öffentlichen Auseinandersetzungen, als der über 4.500 deportierten Kinder gedacht werden sollte, die mit der “Reichsbahn” aus Berlin verschleppt wurden. Trotz einer Intervention des Regierenden Bürgermeisters gelang es damals der DB, einen Halt des Zuges auf dem Berliner Hauptbahnhof zu verhindern. Daraufhin legten mehrere Zehntausend Besucher auf Ausweichbahnhöfen Blumen nieder.

Für die Fahrt des Zuges und den Zugang zur Ausstellung über die jugendlichen “Reichsbahn”-Opfer verlangen die “Reichsbahn”-Erben hohe Gebühren. So muss die Bürgerinitiative, die den Zug seit drei Jahren durch Deutschland fahren lässt, je Schienenkilometer rund 4 Euro an die DB AG zahlen. Pro Ausstellungsstunde erhebt die DB 45 Euro. Selbst die Nachtabstellung auf einem Gütergleis kostet Geld. Die täglichen DB-Gebühren für den “Zug der Erinnerung” belaufen sich auf durchschnittlich 1.000 Euro.Der geplante Berlin-Aufenthalt des Zuges (8. Mai bis 20. Mai) wird aus Spenden beglichen, den mehrere Berliner Bezirke, Kirchenkreise und private Unterstützer zur
Verfügung stellen.

„Anlässlich des 65. Jahrestages des Kriegsendes werden wir darauf bestehen, am 8. Mai den ‘Zug der Erinnerung’ in die deutsche Hauptstadt zu bringen”, kündigt die Bürgerinitiative an.

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