Italienische Regierung sichert Landesregierung Präsenz in Saarbrücken zu – Landesregierung will Mietkosten für repräsentative Räumlichkeiten übernehmen
Italienischer Botschafter entschuldigt sich bei Landesregierung
Saarbrücken – Die italienische Regierung möchte eine offizielle konsularische Präsenz in Saarbrücken erhalten. Das bestätigte der Botschafter Italiens in der Bundesrepublik Deutschland, Michele Valensise, in einem offiziellen Schreiben an Ministerpräsident Peter Müller. Auch wenn die genauen Modalitäten noch festgelegt werden müssten, so werde es sich doch in jedem Fall um eine Vertretung der Italienischen Republik im Saarland handeln, die „der engen Zusammenarbeit und der starken Freundschaft zwischen Italien und dem Saarland angemessen ist“, schreibt der italienische Botschafter.
Er dankt der saarländischen Landesregierung und dabei insbesondere der Staatskanzlei für ihre Bemühungen zum Erhalt des italienischen Konsulats in Saarbrücken, vor allem für das „großzügige Angebot eines Sitzes in einem namhaften Viertel der Stadt“.
Gleichzeitig entschuldigt sich Botschafter Valensise bei Ministerpräsident Peter Müller für die Äußerungen von Staatssekretär Alfredo Mantica in einer Debatte der italienischen Abgeordnetenkammer und versichert, dass die in der Presse erschienenen Äußerungen nicht die tatsächliche Meinung des Staatssekretärs widerspiegeln.
Die saarländische Landesregierung, insbesondere Ministerpräsident Peter Müller und der Chef der Staatskanzlei, Minister Karl Rauber, hatten in den vergangenen Wochen immer wieder ihren Wunsch bekräftigt, das von Schließungsplänen bedrohte italienische Konsulat im Saarland zu erhalten und dabei ihr Angebot an die Regierung in Rom erneuert, Räume für das Konsulat zur Verfügung zu stellen und dafür auch die Mietkosten zu übernehmen.



