Suche in der SOZ
Tagesmeldungen
September 2010
M D M D F S S
« Aug    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  
Steuer gegen Armut
Internationales Netzwerk startet Kampagne für Finanztransaktionssteuer

Kampagne Steuer gegen Armut
Film mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers

Unterschriftenkampagne unter einen Offenen Brief an die Staats- und Regierungschefs der G20-Länder.

Es heisst zwar immer eine solche Steuer wäre nicht bezahlbar. Aber die Wahrheit ist: Eine Steuer in Höhe von 0,05% auf alle Finanztransaktionen hält keinen Global Player davon ab seinen wilden Spekulationen nachzugehen...
Kopfpauschale?

In welcher K(l)asse sind Sie versichert?

Eine Aktion von campact.de

Gesundheitsminister Rösler plant, das gesamte Gesundheitssystem auf die Kopfpauschale umzustellen. Jede/r Versicherte soll einen Einheitsbeitrag zahlen.
Menschen mit niedrigem Einkommen sollen für Entlastungen der Besserverdienenden sorgen.

Stoppen Sie diese Politik der Entsolidarisierung!

Zum Kampagnenstart wurde ein Film erstellt, der die wichtigsten Argumente auf den Punkt bringt.

Schauen Sie den Kampagnenfilm!
Martin Kessler
Teures Wasser

Die geheimen Wasserverträge der Öffentlich-Privaten Partnerschaften

Warum wird das Wasser in Berlin immer teurer? Diese und viele andere Fragen beantwortet der Film “Flüssiges Berlin” und bringt dabei die Geheimnisse der Öffentlich-Privaten Partnerschaften ans Tageslicht.

Teil 1 in der SOZ
Teil 2 in der SOZ


Sind diese Verträge überhaupt legal?

Berliner Umschau TV im Gespräch mit Thomas Rudek vom „Berliner Wassertisch“
Teil 1
Teil 2
Saarländische Online-Zeitung am: 09.09.2010

PostHeaderIcon Haiti: Frachtflugzeug von Ärzte ohne Grenzen wiederholt von Landung auf dem Flughafen von Port-au-Prince abgehalten

Patienten sterben mangels dringend benötigter medizinischer Materialien

Port-au-Prince/Berlin – Ein Frachtflugzeug von Ärzte ohne Grenzen mit zwölf Tonnen medizinischer Ausrüstung, einschließlich Medikamenten, chirurgischem Material und zwei Dialysemaschinen, wurde seit Sonntagnacht dreimal von der Landung auf dem Flughafen von Port-au-Prince abgehalten. Dies trotz der wiederholten Zusicherung, dort landen zu können. Die Fracht bestand aus einem Teil eines Charterfluges mit 40 Tonnen Hilfsgütern an Bord, der am Sonntagmorgen von der Landung abgehalten worden war. Seit dem 14. Januar wurden fünf Flugzeuge von Ärzte ohne Grenzen von ihrem ursprünglichen Ziel Port-au-Prince in die Dominikanische Republik umgeleitet. Diese Flugzeuge transportierten insgesamt 85 Tonnen medizinischer Hilfsgüter. „Im Martissant-Gesundheitszentrum sind fünf unserer Patienten gestorben, weil medizinische Hilfsgüter fehlten, die diese Maschine an Bord hatte“, sagte Loris de Filippi, Nothilfekoordinator von Ärzte ohne Grenzen im Choscal-Krankenhauses in Cité Soleil. „Ich habe so etwas noch nie erlebt. Jedes Mal, wenn ich den Oprationssaal verlasse, sehe ich Menschen, die verzweifelt um eine Operation bitten. Am Dienstag brauchten im Choscal-Krankenhaus zwölf Menschen lebensrettende Amputationen. Wir waren gezwungen, auf dem Markt eine Säge zu kaufen, um die Amputationen durchführen zu können. Es ist hier ein Wettlauf gegen die Zeit.“

Die Teams von Ärzte ohne Grenzen waren seit den ersten Stunden nach dem Erdbeben im Einsatz. Die Frachttransporte sind für die Fortsetzung der dringend nötigen medizinischen Hilfe für die Überleben entscheidend. Ärzte ohne Grenzen hat bisher rund 3.000 Menschen an mehreren Orten in der Hauptstadt medizinisch versorgt und mehr als 400 Operationen durchgeführt.

„Es ist wie die Arbeit in einem Kriegsgebiet“, sagte Rosa Crestani, medizinische Koordinatorin von Ärzte ohne Grenzen im Choscal-Krankenhaus. Wir haben kein Morphin mehr, um unseren Patienten den Schmerz zu nehmen. Wir können nicht akzeptieren, dass Flugzeuge mit lebensrettender medizinischer Ausrüstung weiterhin abgewiesen werden, während unsere Patienten sterben. Medizinischen Gütern muss Priorität eingeräumt werden.“ Viele der Patienten sind stark gefährdet, an den Folgen des Crush-Syndroms zu sterben, bei dem starke Muskelverletzungen unbehandelt zu Nierenversagen und zum Tod führen können. Dialysegeräte sind entscheidend, um die Menschen in diesem Zustand am Leben zu halten.

Zwei weitere Flugzeuge mit 26 Mitarbeitern von Ärzte ohne Grenzen an Bord wurden in die Dominikanische Republik umgeleitet. Fünf Flugzeuge mit insgesamt 135 Tonnen Hilfsgütern konnten in Port-au-Prince landen. Weitere 195 Tonnen Hilfsgüter benötigen in den kommenden Tagen eine Landegenehmigung, um die Ausweitung des medizinischen Nothilfeeinsatzes fortzusetzen.

GesundheitszentrumZentrum, in dem die Patienten medizinisch untersucht werden und eine Erst-und Grundversorgung erhalten. Herzstück der Arbeit von Ärzte ohne Grenzen in Flüchtlingslagern. Kleinere Einheiten werden als Gesundheitsposten bezeichnet. Die Statistiken der Zentren dienen gleichzeitig zur epidemiologischen Überwachung.

Mehr als 700 Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen leisten in und um Port-au-Prince medizinische Nothilfe. Die Teams arbeiten momentan im Choscal-Krankenhaus, im Martissant-Gesundheitszentrum, im Trinité-Krankenhaus, im Carrefour-Krankenhaus, im Jacmel-Krankenhaus. Zudem errichten sie ein aufblasbares 100-Betten-Krankenhaus in der Region Delmas. Außerdem erkunden sie andere Orte außerhalb der Hauptstadt. Ärzte ohne Grenzen hat bisher rund 3.000 Menschen an mehreren Orten in der Hauptstadt medizinisch versorgt und mehr als 400 Operationen durchgeführt.

GesundheitszentrumZentrum, in dem die Patienten medizinisch untersucht werden und eine Erst-und Grundversorgung erhalten. Herzstück der Arbeit von Ärzte ohne Grenzen in Flüchtlingslagern. Kleinere Einheiten werden als Gesundheitsposten bezeichnet. Die Statistiken der Zentren dienen gleichzeitig zur epidemiologischen Überwachung.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.

In eigener Sache
Die Saarländische Online-Zeitung sucht MitstreiterInnen!

Zur Erweiterung ihres Angebots sucht die Saarländische online Zeitung MitstreiterInnen. Leserinnen und Leser, die sich engagieren wollen und bereit sind, Artikel aus den unterschiedlichsten Bereichen beizusteuern, sind jederzeit willkommen.
Mitmachen!

Schreiben ist nichts für dich, aber Du möchtest die Saarländische Online-Zeitung dennoch unterstützen?
Der SOZ helfen
Top-News
Kulturtipp
Saarbrücken: Kunst Politik Ausstellung – „Wenn die Griechin baden geht, geht halb Europa mit“.

Die Künstlergruppen Statt-Zeit und die Gruppe Kolzo zeigen Bilder der Künstlerin Z1M3 aus Griechenland. Die Ausstellung umfasst 13 Werke. Anliegen der Künstlergruppen ist die Präsentation der Ausstellung “Wenn die Griechin baden geht, geht halb Europa mit” und ihres künstlerischen Backgrounds. Die Überlegungen welche Z1M3, in der größten Krise nach 1945, äußert haben für die Veranstalter eine bemerkenswerte Aussagekraft. Warum die Künstlerin ihre Bilder nicht selbst zum Markte trägt und warum es geradezu logisch erscheint die Ausstellung der körperlosen Griechin an vielen Orten in der Bundesrepublick zugleich zu zeigen, ist der Nichtpräsenz von Z1M3 geschuldet.



Mehr Info
Noch mehr Info