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Steuer gegen Armut
Internationales Netzwerk startet Kampagne für Finanztransaktionssteuer

Kampagne Steuer gegen Armut
Film mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers

Unterschriftenkampagne unter einen Offenen Brief an die Staats- und Regierungschefs der G20-Länder.

Es heisst zwar immer eine solche Steuer wäre nicht bezahlbar. Aber die Wahrheit ist: Eine Steuer in Höhe von 0,05% auf alle Finanztransaktionen hält keinen Global Player davon ab seinen wilden Spekulationen nachzugehen...
Kopfpauschale?

In welcher K(l)asse sind Sie versichert?

Eine Aktion von campact.de

Gesundheitsminister Rösler plant, das gesamte Gesundheitssystem auf die Kopfpauschale umzustellen. Jede/r Versicherte soll einen Einheitsbeitrag zahlen.
Menschen mit niedrigem Einkommen sollen für Entlastungen der Besserverdienenden sorgen.

Stoppen Sie diese Politik der Entsolidarisierung!

Zum Kampagnenstart wurde ein Film erstellt, der die wichtigsten Argumente auf den Punkt bringt.

Schauen Sie den Kampagnenfilm!
Martin Kessler
Teures Wasser

Die geheimen Wasserverträge der Öffentlich-Privaten Partnerschaften

Warum wird das Wasser in Berlin immer teurer? Diese und viele andere Fragen beantwortet der Film “Flüssiges Berlin” und bringt dabei die Geheimnisse der Öffentlich-Privaten Partnerschaften ans Tageslicht.

Teil 1 in der SOZ
Teil 2 in der SOZ


Sind diese Verträge überhaupt legal?

Berliner Umschau TV im Gespräch mit Thomas Rudek vom „Berliner Wassertisch“
Teil 1
Teil 2
Saarländische Online-Zeitung am: 08.09.2010

PostHeaderIcon EU gibt offiziellen Startschuss für das Jahr der großen Lippenbekenntnisse

Europäisches Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung

eu-fahne

Kommentar von Charles Duremont

Heute fand in Madrid die Auftaktveranstaltung zum Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung statt. Laut Statistik leben 16 Prozent der Europäer unterhalb der Armutsgrenze. Die Dunkelziffer dürfte jedoch deutlich darüber liegen. In Deutschland ist Hartz IV zum Synonym für Armut geworden. Bundesarbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen ließ schon mal durchblicken, dass sie nicht gewillt ist, die Regelsätze für Hartz IV-Betroffene zu erhöhen. Hier wird wohl erst das Bundesverfassungericht der Ministerin eine Nachhilfestunde zum derzeit drängendsten gesellschaftlichen Problem erteilen müssen.

Von der Leyens Kampfhund Roland Koch hat indes bereits deutlich gemacht, wie er das Europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung begehen will. Der CDU-Rechtsausleger plädiert für einen Arbeitsdienst nach braunem Vorbild und macht deutlich, dass er am liebsten die Armen statt die Armut bekämpfen will. Weitere Kampagnen dieser Art werden mit Sicherheit folgen.

Wenn Europa am Ende des Jahres die Bilanz zum Jahr gegen Armut und Ausgrenzung zieht, wird sich herausstellen, dass außer Lippenbekenntnissen und ein paar Galadiners mit Schampus auf höchster Ebene nichts herausgekommen sein wird. Es wird mehr Armut in Europa geben, denn die EU wird ihre Klientelpolitik zu Gunsten der Interessen von Banken und Konzernen nicht ändern. Arbeitnehmerrechte werden weiter beschnitten,und die sozialen Sicherungssysteme werden weiter gegen die Wand gefahren werden.

Gangbare Lösungen zur Armutsbekämpfung, wie etwa die Umverteilung von unten nach oben zu stoppen und umzukehren, oder die Besteuerung großer Vermögen wird es im Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung nicht geben. Eher geht das berühmte Kamel durchs Nadelöhr, als dass Europa auch nur einen Deut sozialer wird. Armut ist kein Schicksal, sie ist das Ergebnis einer neoliberalen Politik. Armut ist gewollt, auf ihr beruht der Reichtum weniger. Geben wir uns also keinen Illusionen hin, das 2010 wird den Armen in Europa keine Verbesserung ihrer Lage bringen. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich zuletzt. Also dann bis zu nächsten Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung im Jahr 2110.

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Kulturtipp
Saarbrücken: Kunst Politik Ausstellung – „Wenn die Griechin baden geht, geht halb Europa mit“.

Die Künstlergruppen Statt-Zeit und die Gruppe Kolzo zeigen Bilder der Künstlerin Z1M3 aus Griechenland. Die Ausstellung umfasst 13 Werke. Anliegen der Künstlergruppen ist die Präsentation der Ausstellung “Wenn die Griechin baden geht, geht halb Europa mit” und ihres künstlerischen Backgrounds. Die Überlegungen welche Z1M3, in der größten Krise nach 1945, äußert haben für die Veranstalter eine bemerkenswerte Aussagekraft. Warum die Künstlerin ihre Bilder nicht selbst zum Markte trägt und warum es geradezu logisch erscheint die Ausstellung der körperlosen Griechin an vielen Orten in der Bundesrepublick zugleich zu zeigen, ist der Nichtpräsenz von Z1M3 geschuldet.



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