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Steuer gegen Armut
Internationales Netzwerk startet Kampagne für Finanztransaktionssteuer

Kampagne Steuer gegen Armut
Film mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers

Unterschriftenkampagne unter einen Offenen Brief an die Staats- und Regierungschefs der G20-Länder.

Es heisst zwar immer eine solche Steuer wäre nicht bezahlbar. Aber die Wahrheit ist: Eine Steuer in Höhe von 0,05% auf alle Finanztransaktionen hält keinen Global Player davon ab seinen wilden Spekulationen nachzugehen...
Kopfpauschale?

In welcher K(l)asse sind Sie versichert?

Eine Aktion von campact.de

Gesundheitsminister Rösler plant, das gesamte Gesundheitssystem auf die Kopfpauschale umzustellen. Jede/r Versicherte soll einen Einheitsbeitrag zahlen.
Menschen mit niedrigem Einkommen sollen für Entlastungen der Besserverdienenden sorgen.

Stoppen Sie diese Politik der Entsolidarisierung!

Zum Kampagnenstart wurde ein Film erstellt, der die wichtigsten Argumente auf den Punkt bringt.

Schauen Sie den Kampagnenfilm!
Martin Kessler
Teures Wasser

Die geheimen Wasserverträge der Öffentlich-Privaten Partnerschaften

Warum wird das Wasser in Berlin immer teurer? Diese und viele andere Fragen beantwortet der Film “Flüssiges Berlin” und bringt dabei die Geheimnisse der Öffentlich-Privaten Partnerschaften ans Tageslicht.


Teil 1 in der SOZ



Teil 2 in der SOZ

Verträge legal?
Berliner Umschau TV im Gespräch mit Thomas Rudek vom „Berliner Wassertisch“

Seit die Berliner Wasserbetriebe 1999 zu 49,9 Prozent an RWE und Veolia verkauft wurden, stiegen die Wasserpreise in der Hauptstadt massiv. Die Verkaufsverträge sind bis heute geheim - Experten vermuten z.b. eine öffentliche Gewinngarantie für die Investoren. Auf Kosten der Landeskasse.

Teil 1


Teil 2
Saarländische Online-Zeitung am: 31.07.2010

PostHeaderIcon Greenpeace stellt neuen Einkaufs-Ratgeber für Fisch vor

„Die Lage der Fischbestände ist weltweit nach wie vor dramatisch, viele brauchen endlich eine Pause von der Fischerei“

Hamburg – Trotz der Bedrohung der Fischbestände können Verbraucher noch ohne Bedenken Karpfen, Pangasius und Forelle essen. Dies empfiehlt die Umweltschutzorganisation Greenpeace in der neuen Ausgabe ihres Einkaufs-Ratgebers „Fisch – bedroht, aber beliebt“. Bei Rotbarsch, Scholle oder Seeteufel fällt die Entscheidung ebenfalls leicht: Diese gehören derzeit nicht auf den Teller. Genauer hinschauen sollten umweltbewusste Verbraucher bei Kabeljau, Heilbutt oder Dorade. Bei diesen Fischen hängt es von Fanggebiet und Fangmethode ab, ob ihr Kauf noch vertretbar ist. Die beliebten Fischstäbchen sind akzeptabel, wenn sie aus Pangasius bestehen. Viele enthalten aber immer noch den stark bedrohten Alaska-Seelachs.

„Die Lage der Fischbestände ist weltweit nach wie vor dramatisch, viele brauchen endlich eine Pause von der Fischerei“, sagt Iris Menn, Meeres-Expertin von Greenpeace. „Die Politik schafft es nicht, sich gegen die Front aus Fischereiländern, Industrie und Handel durchzusetzen. Daher spielen die Verbraucher eine wichtige Rolle. Sie können mit ihrem Kauf dem Handel zeigen, dass sie ein umweltfreundliches Angebot im Laden wollen. Und das wirkt bereits.“

Wie notwendig dies ist, zeigt die aktuelle politische Entscheidung zum bedrohten Blauflossen-Thun im Atlantik. Statt eines Fangstopps wurden wieder Fangquoten beschlossen, obwohl einige Länder sogar ein Handelsverbot vorgeschlagen hatten. Auch in der Europäischen Union ist es um die Fischbestände schlecht bestellt, wie Fischereikommissar Joe Borg im Grünbuch für die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) im April diesen Jahres feststellte: 88 Prozent der europäischen Speisefischbestände sind überfischt, 30 Prozent werden sich möglicherweise nicht mehr erholen. 93 Prozent des Nordseekabeljaus wird gefangen, bevor er sich vermehren kann. Die EU wird im Dezember die jährlichen Fangquoten festlegen und dabei vermutlich wieder die wissenschaftlichen Empfehlungen überschreiten. Greenpeace fordert, diese Empfehlungen bei der Quotenvergabe einzuhalten, die Überkapazitäten im Fischfang abzubauen und Meeresschutzgebiete einzurichten.

Meeresschutzgebiete und Verbraucherinformationen

Neben seiner Kampagne für Meeresschutzgebiete und gegen Überfischung setzt Greenpeace auch auf das Verantwortungsbewußtsein des Lebensmittelhandels und die Macht der Verbraucher. Die Organisation hat den Einkaufs-Ratgeber aktualisiert, da sich die wissenschaftliche Datengrundlage über die Fischbestände jährlich ändert. Der Umfang der Untersuchung wurde erweitert. Nun werden rund 70 Arten sowie 250 Fischbestände und 40 Aquakulturen untersucht. Der Verbraucher findet dadurch mehr vertretbare Alternativen zu den bedrohten Arten.

Der Fischratgeber ist bei Greenpeace in Hamburg kostenlos erhältlich als kleines Heft mit Hintergrundinformationen (27 S.) und als Taschenformat zum Mitnehmen, Tel. 040-30618-120, und unter Oder als Download unter greenpeace.de/themen/meere/fischerei.

Für iPhone-Nutzer wird Anfang des Jahres 2010 eine Applikation mit dem Ratgeber erscheinen.

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Kulturtipp
Saarbrücken: Kunst Politik Ausstellung – „Wenn die Griechin baden geht, geht halb Europa mit“.

Die Künstlergruppen Statt-Zeit und die Gruppe Kolzo zeigen Bilder der Künstlerin Z1M3 aus Griechenland. Die Ausstellung umfasst 13 Werke. Anliegen der Künstlergruppen ist die Präsentation der Ausstellung “Wenn die Griechin baden geht, geht halb Europa mit” und ihres künstlerischen Backgrounds. Die Überlegungen welche Z1M3, in der größten Krise nach 1945, äußert haben für die Veranstalter eine bemerkenswerte Aussagekraft. Warum die Künstlerin ihre Bilder nicht selbst zum Markte trägt und warum es geradezu logisch erscheint die Ausstellung der körperlosen Griechin an vielen Orten in der Bundesrepublick zugleich zu zeigen, ist der Nichtpräsenz von Z1M3 geschuldet.



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Ein Hit für alle Fußballfans und für den Sommer 2010

Wir wünschen viel Spass mit dem kritischen WM-Song der IPPNW