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Steuer gegen Armut
Internationales Netzwerk startet Kampagne für Finanztransaktionssteuer

Kampagne Steuer gegen Armut
Film mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers

Unterschriftenkampagne unter einen Offenen Brief an die Staats- und Regierungschefs der G20-Länder.

Es heisst zwar immer eine solche Steuer wäre nicht bezahlbar. Aber die Wahrheit ist: Eine Steuer in Höhe von 0,05% auf alle Finanztransaktionen hält keinen Global Player davon ab seinen wilden Spekulationen nachzugehen...
Kopfpauschale?

In welcher K(l)asse sind Sie versichert?

Eine Aktion von campact.de

Gesundheitsminister Rösler plant, das gesamte Gesundheitssystem auf die Kopfpauschale umzustellen. Jede/r Versicherte soll einen Einheitsbeitrag zahlen.
Menschen mit niedrigem Einkommen sollen für Entlastungen der Besserverdienenden sorgen.

Stoppen Sie diese Politik der Entsolidarisierung!

Zum Kampagnenstart wurde ein Film erstellt, der die wichtigsten Argumente auf den Punkt bringt.

Schauen Sie den Kampagnenfilm!
Martin Kessler
Teures Wasser

Die geheimen Wasserverträge der Öffentlich-Privaten Partnerschaften

Warum wird das Wasser in Berlin immer teurer? Diese und viele andere Fragen beantwortet der Film “Flüssiges Berlin” und bringt dabei die Geheimnisse der Öffentlich-Privaten Partnerschaften ans Tageslicht.

Teil 1 in der SOZ
Teil 2 in der SOZ


Sind diese Verträge überhaupt legal?

Berliner Umschau TV im Gespräch mit Thomas Rudek vom „Berliner Wassertisch“
Teil 1
Teil 2
Saarländische Online-Zeitung am: 08.09.2010

PostHeaderIcon Bildungssystem in Deutschland stark unterfinanziert

“Bildungsstreik”: Gewerkschaft verlangt “Kehrtwende in der Bildungspolitik” und solide Finanzierung des Bildungsbereichs

 Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt die Forderung der Studierenden, Schülerinnen und Schüler nach besserer Bildung für alle Menschen in diesem Land. “Die Bildungsgewerkschaft erklärt sich solidarisch mit den jungen Leuten: Die Bundesrepublik braucht eine Kehrtwende in der Bildungspolitik”, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Dienstag in Frankfurt a.M. mit Blick auf den bundesweiten “Bildungsstreik”. ”Bildungsarmut zu bekämpfen, Chancengleichheit herzustellen und gute Bildung für alle Menschen zu garantieren: Das sind die gesellschaftlichen Herausforderungen, die gelöst werden müssen. Das gilt gerade jetzt, da die schwarz-gelbe Koalition verstärkt auf Privatisierungen im Bildungsbereich setzt und nur ihre Wählerklientel aus dem Bürgertum und der Gruppe der Besserverdienenden mit Wohltaten pampert.”

Thöne stellte fest, dass das Bildungssystem in Deutschland stark unterfinanziert sei: “Wir brauchen zusätzlich rund 40 Milliarden Euro pro Jahr für den Bildungsbereich. Ein großer Teil des Geldes muss insbesondere in die institutionelle Förderung von Kindern aus benachteiligten Haushalten und Migrantenfamilien gesteckt werden.”   

Der GEW-Vorsitzende verlangte im Bologna-Prozess einen “eindeutigen Kurswechsel”: “Die Studierenden haben schon bei ihren Protesten im Juni den Finger in die Wunde gelegt. Politiker und Hochschulen sahen sich gezwungen, Besserung zu geloben: Konkrete Kurskorrekturen gab es jedoch nicht. Nicht von den Hochschulen, aber auch nicht von den Ländern.” Die Länder müssten die Strukturvorgaben für Bachelor- und Master-Studiengänge, die für überladene Studienpläne, Prüfungsstress und die fehlende Durchlässigkeit beim Übergang zum Master verantwortlich sind, auf den Prüfstand stellen. “Den Vorschlag von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU), eine Bologna-Konferenz einzuberufen, unterstützt die GEW und bietet ihre Mitarbeit an”, unterstrich Thöne. Er wies auf die internationale Dimension der Proteste hin. In Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien und Griechenland demonstrierten Studierende zu Recht gegen die verkorkste Umsetzung der Studienreform im europäischen Hochschulraum.

“In der Hochschul- und Forschungspolitik benötigen wir über die bereit gestellten 18 Milliarden Euro hinaus einen ‘Hochschulpakt III’. Um die Zahl der Akademiker spürbar zu erhöhen, müssen mindestens 370.000 zusätzliche Studienplätze vollständig ausfinanziert werden”, sagte Thöne. Er verlangte, dass das Studium wieder frei zugänglich werden müsse. “Studiengebühren, die junge Menschen von der Aufnahme eines Studiums abschrecken, müssen abgeschafft werden”, hob Thöne hervor. Zudem solle die Ausbildungsförderung ausgebaut und strukturell erneuert werden: Die staatlichen Mittel für das BAföG müssten erhöht und die Förderstrukturen in Richtung eines elternunabhängigen und zuschussbasierten Studienhonorars weiter entwickelt werden.

Der GEW-Vorsitzende verlangte einen Ausbau der Ganztagsangebote. Mehr und qualitativ bessere Krippen-, Kita-Plätze und Ganztagsschulen könnten jedoch nur wie geplant umgesetzt werden, wenn die finanziellen und personellen Rahmenbedingungen gesichert sind. Dies sei zurzeit jedoch nicht der Fall. “Die Bundesrepublik muss sich endlich auf den Weg zu einem inklusiven Bildungssystem machen und die ‘Eine Schule für alle Kinder’, die die Auslese der Schüler stoppt und alle individuell fördert, ohne Wenn und Aber in Angriff nehmen”, sagte Thöne.

Er wies darauf hin, dass die hessischen Lehrkräfte heute in Wiesbaden im Rahmen der Bildungsstreik-Aktionen streikten. Die GEW Hessen – unterstützt vom Hauptvorstand -fordert, die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung für Lehrkäfte aus dem Jahr 2004 ab Februar 2010 zurückzunehmen, 10.000 zusätzliche Deputatsstunden für die Lehrkräfte an den Schulen bereit zu stellen, die Altersteilzeitregelung fortzusetzen, das Eintrittsalter in den Ruhestand nicht zu erhöhen sowie freiwerdende Stellen mit voll ausgebildeten Lehrkräfte zu besetzen.

1 Kommentar zu „Bildungssystem in Deutschland stark unterfinanziert“

  • Föderales Absurdistan

    „Bildung ist eine gesamtstaatliche Aufgabe“, heißt es im schwarz-gelben Koalitionsvertrag. Da der Bund nach der Föderalismusreform aber kaum noch bildungspolitische Zuständigkeiten hat, muss die Bundesregierung unter Einschaltung von nichtstaatlichen Mittlern die Länder umgehen, wenn sie Bildungsprojekte anschieben und fördern will.

    Ein Musterbeispiel für diese absurde Umgehungsstrategie ist das „Programm des Bundes für lebensbegleitendes Lernen“.

    von Wolfgang Lieb hier lesen:
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=4340#more-4340

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Saarbrücken: Kunst Politik Ausstellung – „Wenn die Griechin baden geht, geht halb Europa mit“.

Die Künstlergruppen Statt-Zeit und die Gruppe Kolzo zeigen Bilder der Künstlerin Z1M3 aus Griechenland. Die Ausstellung umfasst 13 Werke. Anliegen der Künstlergruppen ist die Präsentation der Ausstellung “Wenn die Griechin baden geht, geht halb Europa mit” und ihres künstlerischen Backgrounds. Die Überlegungen welche Z1M3, in der größten Krise nach 1945, äußert haben für die Veranstalter eine bemerkenswerte Aussagekraft. Warum die Künstlerin ihre Bilder nicht selbst zum Markte trägt und warum es geradezu logisch erscheint die Ausstellung der körperlosen Griechin an vielen Orten in der Bundesrepublick zugleich zu zeigen, ist der Nichtpräsenz von Z1M3 geschuldet.



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