Archiv für 14. Juli 2010
Atomkraftgegner demonstrieren vor Amtssitz des baden-württembergischen Ministerpräsidenten
„Mappus, behalt Deinen Müll!“
Stuttgart – Vor der Stuttgarter Villa Reitzenstein, dem Amtssitz des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus, demonstrieren zur Stunde Atomkraftgegner. Sie haben vor der Einfahrt 126 schwarz-gelbe Fässer aufgebaut, um auf das völlig ungelöste Problem der Atommüll-Entsorgung hinzuweisen. Auf einem großen Banner steht „Mappus, behalt Deinen Müll!“ Beteiligt sind an der Aktion, die von der bundesweiten Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt organisiert wurde, auch die Bürgerinitiativen der niedersächsischen Endlager-Standorte Asse, Gorleben und Schacht Konrad. …mehr »
900.000 Wohngeld-Empfängern in Deutschland drohen harte Zeiten
Mieterbund-Präsident Franz-Georg Rips zur geplanten Wohngeld-Kürzung
Schwarz-Gelb plant die Kürzung um 40 Prozent, außerdem das Aus des Heizkostenzuschlags. Besonders betroffen sind Rentner (46,3 Prozent der Wohngeld-Haushalte) und Berufstätige (37,7 %). Viele Betroffene werden künftig auf ALG II oder Sozialhilfe angewiesen sein. Die „Berliner Umschau” (www.berlinerumschau.com) sprach mit dem Präsidenten des Deutschen Mieterbundes, Franz-Georg Rips, über die voraussichtlichen Folgen der Kürzung. …mehr »
Saarländische Wirtschaft verzeichnet ein starkes erstes Halbjahr – Zeitenwende auf dem Arbeitsmarkt?
Kräftige Zuwächse bei Umsätzen und Auftragseingängen – Exportstärke wird zunehmend wieder zur Trumpfkarte
Saarbrücken – “Die Saarwirtschaft hat sich nach der tiefsten Rezession der Nachkriegszeit erstaunlich gut erholt. In der Industrie, die am stärksten betroffen war, konnten die Einbrüche bei Umsätzen und Aufträgen zu einem großen Teil wieder wettgemacht werden. Die meisten Branchen finden schneller als erwartet zurück zu ihrer alten Stärke.” Mit diesen Worten bilanzierte IHK-Hauptgeschäftsführer Volker Giersch die wirtschaftliche Entwicklung im Saarland im ersten Halbjahr 2010. Wichtigster Wachstumstreiber ist einmal mehr die Exportwirtschaft, die stark von der weltwirtschaftlichen Belebung profitiert. …mehr »
Trierer Bolivienpartnerschaft ist durch zwei Saarländer geknüpft worden “Apostolat zur Wiederbelebung der Kirche“
Am 16.Juli feiern die Redemptoristen in Bolivien das „Centenario“, den 100. Jahrestag des Beginns ihres missionarischen Einsatzes in Bolivien. Die Redemptoristen aus der Straßburger Provinz, darunter auch viele Saarländer, haben auch den Weg bereitet für die Bolivienpartnerschaft des Bistums Trier, die in diesem Jahr ihr 50. Jubiläum feiert.

Von Bodo Bost
Der verstärkte Einsatz europäischer Orden und Kongregationen in Südamerika seit Beginn des 20. Jahrhunderts, entsprach dem Wunsch Roms, die Kirche Lateinamerikas nach Jahrhunderten des kolonialen Patronats, in denen die Kirche der Patronatsmacht unterstellt war, wieder stärker an die Mutterkirche zu binden. In Bolivien waren die Pioniere dieses missionarischen Einsatzes die Redemptoristen der Straßburger Ordensprovinz. Sie feiern in diesem Jahr den 100. Jahrestag ihrer Ankunft in Bolivien. Zu der Straßburger Provinz gehörten neben Elsass-Lothringen zeitweise auch die Schweiz, Luxemburg und das Saarland. Das Ausbildungshaus für Seminaristen dieser Provinz wurde 1900 in einem Nebengebäude der alten Abtei in Echternach/Luxemburg errichtet. Die Echternacher Redemptoristen hatten bereits gute Beziehungen ins nahegelegene Trier, wo von 1881 bis 1921 der Elsässer Michael Felix Korum Bischof war, der vielen Redemptoristen vor ihrer Ausreise nach Bolivien die Priesterweihe gespendet hat. 1908 waren im Auftrag von Generalsuperior Mathias Raus, einem Luxemburger, die ersten Missionare nach Nord Chile aufgebrochen. …mehr »
Damit die Retter nicht plötzlich zum Opfer werden
Selbstschutzseminare für Rettungsdienstpersonal sind gefragt
Von Alfred Brandner
In Zeiten zunehmender Gewalt und Brutalität, bedingt durch Veränderungen sozialer Strukturen, verbunden mit dem Rückgang der Hemmschwelle, so wie im Umgang mit Patienten die unter der Wirkung von Alkohol, sonstigen Drogen, oder in einem psychischen Ausnahmezustand sind, bleibt es nicht aus, dass auch Rettungsdienstpersonal und Notärzte tätlichen Angriffen ausgesetzt sind. …mehr »
Muss Chef der “Stiftung Saarländischer Kulturbesitz” nach Rechnungshofbericht zurücktreten?
Hungriger Kulturmanager soll 20.000 Euro pro Jahr verprasst haben
Kommentar von Achim Eschhold
Wenn sich durchgesickerte Erkenntnisse des Saarländischen Rechnungshofes bestätigen, wonach der Chef der “Stiftung Saarländischer Kulturbesitz” Ralph Melcher jährlich rund 20.000 Euro Luxus-Spesen für Nobelrestaurants und Hotels abgerechnet hat, steht die Stiftung, die größtenteils aus Steuergeldern finanziert wird, vor einem Problem: Einerseits wäre ein Rauswurf Melchers wegen charakterlicher Defizite und auch Regressforderungen dringend von Nöten. Andererseits ist Melcher aber tief in die Vorgänge um den ominösen 4. Pavillon der Modernen Galerie in Saarbrücken verstrickt und es käme Ministerpräsident Müller sehr ungelegen, wenn hier im Lichte der Öffentlichkeit schmutzige Wäsche gewaschen würde. …mehr »
ARD-Plusminus: TÜV Rheinland und Ärzte fordern Verbot von Lauflerngeräten für Kleinkinder
Jährlich bis zu 6.000 Unfälle

Saarbrücken – Der TÜV Rheinland und Kinderärzte haben ein Verbot von Lauflerngeräten für Kleinkindern gefordert. Mit den Gehilfen auf Gelenkrollen schaffen Kleinstkinder, die noch nicht laufen können, Geschwindigkeiten bis zu 10 km/h. Im ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus sagte der Sprecher des TÜV Rheinland, Ralf Diekmann: …mehr »
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer will Fünf Prozent mehr Lohn und Schutz bei Fahrdienstuntauglichkeit für Lokomotivführer
Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn zum Bundes-Rahmen-Lokomotivführertarifvertrag

Faire Löhne – fairer Wettbewerb - Foto: SaarKurier
Frankfurt/Main – Fünf Prozent mehr Lohn bei einer Referenzarbeitszeit von 38 Stunden pro Woche und ein vernünftiger Schutz bei Fahrdienstuntauglichkeit für Lokomotivführer. Das sind zwei Kernforderungen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) in den Verhandlungen zum Bundes-Rahmen-Lokomotivführertarifvertrag (BuRa-LfTV) mit der Deutschen Bahn (DB) am 16. Juli 2010 in Berlin. …mehr »
Eltern im Saarland fordern Schluss mit dem Etikettenschwindel bei den sogenannten freiwilligen Ganztagsschulen
Viele Kinder könnten keinen Platz in der Nachmittagsbetreuung erhalten
Saarbrücken – Bereits im Mai haben die Eltern Bildungsminister Kessler aufgefordert, sich mit Nachdruck darum zu kümmern, dass nach den Ferien an den Schulen die personellen und räumlichen Kapazitäten da sind, wenn mehr Eltern als geplant ihre Kinder zur Betreuung anmelden, statt dass dort Familien abgewiesen werden, wie es die Verordnung zuläßt. Die nun nach Ablauf der Anmeldefrist bekannt werdenden Zahlen des Städtetages zu Anträgen der Kommunen bestärken die Eltern in dieser Befürchtung. …mehr »
US-Bedarf für Tropenholz gefährdet unkontaktiertes Volk in Peru
Keine natürliche Immunität gegenüber den von Außen eingeschleppten Krankheiten
Berlin – Illegale Holzfäller plündern auf der Suche nach Mahagoni das Land unkontaktierter indigener Gruppen im Amazonasgebiet, so der neue Bericht der Organisation Upper Amazon Conservancy (UAC). Die Plünderungen verstoßen der UAC zu Folge gegen internationale Abkommen. Die UAC geht davon aus, dass Abholzung in dem Reservat, dessen Nutzung eigentlich unkontaktierten indigenen Gruppen vorbehalten ist, &bdq uo;weit verbreitet“ ist. Ein „umfangreiches Netzwerk von Straßen“, genutzt von „über einem Dutzend Traktoren“, verbindet das Reservat mit einem der größten Zuflüsse des Amazonas. …mehr »
UN-Studie: Großkonzerne betreiben Raubbau an der Natur
Artensterben durch Pestizide und Agrosprit – „UN-Kooperation mit BAYER endlich beenden!“

Der Weltagrar-Rat hatte vor zwei Jahren die durch Pestizide geschädigten Ackerflächen sowie den Anbau von Agrardiesel als wesentliche Ursachen der Ernährungskrise und des Artensterbens bezeichnet.
Mönchengladbach – Die Vereinten Nationen werfen den großen Konzernen der Welt schwere Versäumnisse beim Umweltschutz vor. Allein die 3.000 wichtigsten Unternehmen sollen Umweltschäden von jährlich knapp zwei Billionen Euro verursachen. Das Artensterben sei 100-mal schneller, als es die Evolution vorgibt. Achim Steiner, Leiter des UN-Umweltprogramms UNEP, äußerte heute gegenüber der Süddeutschen Zeitung: “Der Raubbau an der Natur durch die Wirtschaft setzt sich seit Jahren ungebremst fort. Das natürliche Kapital der Welt wird im großen Stil vernichtet”, und weiter: „In vielen Konzernen gilt noch immer die Devise: Natürliche Ressourcen sind unerschöpflich. Dabei müssen wir längst schmerzhaft spüren, dass das nicht mehr stimmt“. …mehr »
Greenpeace untersucht vor Spitzbergen Versauerung der Arktischen Ozeane
Größte Datensammlung zur Ozeanversauerung

Greenpeace-Schiff „Esperanza“ vor Spitzbergen
Hamburg/Spitzbergen – Seit rund einer Woche befindet sich das Greenpeace-Schiff „Esperanza“ erneut in Ny-Ålesund auf Spitzbergen, wo die Crew gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) das erste und größte Freiland-Experiment zur Versauerung des Arktischen Ozeans abschließt. Dabei wird die Experimentieranlage für den Transport nach Kiel abgebaut. Über sechs Wochen erforschten Wissenschaftler die Reaktionen des arktischen Ökosystems auf die rapide Veränderung der Ozeanchemie. In so genannten Mesokosmen, den größten Reagenzgläsern der Welt, wurden Versauerungsgrade simuliert, die für dieses Jahrhundert zu erwarten sind, wenn die Verbrennung von Kohle und Öl nicht drastisch reduziert werden. …mehr »
Achtung – problematische Farbstoffe!
Warnhinweis auf Lebensmitteln
Mainz – Ab dem 20. Juli 2010 müssen Lebensmittel, die mit bestimmten Azofarbstoffen oder Chinolingelb gefärbt sind, den Warnhinweis auf der Packung tragen „Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“. Insbesondere die bei Kindern beliebten Süßigkeiten wie Fruchtgummis, Bonbons, Limonaden, Götterspeise, aber auch Backdekor werden mit den problematischen Stoffen gefärbt. „Ein Verbot der betroffenen Farbstoffe hätte einen besseren Schutz gerade auch für Kinder geboten“, moniert Waltraud Fesser, Ernährungsreferentin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. …mehr »
Schnute und Maxi bald im „Bärenwald Müritz“
Tierschützer glücklich über geplanten Umzug der Berliner Stadtbären
Berlin – Wie gestern bekannt wurde, werden die beiden Berliner Stadtbären Schnute und Maxi noch in diesem Jahr aus dem Berliner Bärenzwinger befreit und in eine Auffangstation umgesiedelt. Der Tierschutzverein animal public e.V., der über Jahre für die Umsiedlung der Tiere gekämpft hat, begrüßt den Umzug. Der Bärenzwinger im Köllnischen Park wurde im August 1939 eingeweiht und nach dem Krieg wieder aufgebaut. Weitgehend von der Öffentlichkeit unbemerkt, fristen bis heute in der alten Zwingeranlage zwei Braunbären ein tristes Dasein; Mutter Schnute und Tochter Maxi. …mehr »
Vortrag in Saarbrücken zum Thema: “Arbeitskonflikte auf Deutsch und à la française”
Universität des Saarlandes, Konferenzraum der Computerlinguistik Gebäude C7 4, Raum 1.17, 1. Stock
Referentin: Prof. Dr. Ingrid Artus Institut für Soziologie IFS, FAU Erlangen-Nürnberg
Donnerstag, 22. Juli 2010, 14.15-16.00 Uhr …mehr »
TRANSFAIR-MINKA und Marc Angel-Romera präsentieren den Comic “Wolken über dem Reisfeld” auf dem BD Festival in Contern
Die 9. Kunst im Einsatz für Fairen Handel - Eine Brücke zwischen Indien und Luxemburg

Luxembourg – In Contern findet am kommenden Wochenende eine der größten europäischen Veranstaltungen der Comic-Szene statt. Bei dieser Gelegenheit wird auch ein Brückenschlag zwischen Luxemburg und Indien vollzogen: TRANSFAIR-MINKA präsentiert «Wolken über dem Reisfeld» in Zusammenarbeit mit Marc Angel-Romera, aus dessen Feder Skript und Zeichnungen für diesen ersten Comic über Reis aus Fairem Handel stammen. …mehr »
Expo: Voiles anciennes du Bangladesh
Abbaye de Neumünster, 23 juillet au 22 août 2010

Luxembourg – En raison, notamment, de sa dangerosité, due à l’important débit et au cours changeant de ses rivières, le delta du Bengale, le deuxième en importance de la planète, s’est trouvé pendant des millénaires en situation d’isolation technique, coupé de toute influence étrangère. Ainsi s’y est développée et conservée la plus importante flotte fluviale du monde, caractérisée par des techniques ancestrales qui ont depuis longtemps disparu dans d’autres parties du monde. Mais au cours des vingt dernières années, le progrès technique a fini par avoir raison de cette exceptionnelle flotte en bois dont il ne subsiste plus, actuellement, que quelques spécimens. …mehr »
Expo: Le changement climatique fait monter le niveau de la mer – Klimawandel lässt Meeresspiegel steigen
Une exposition de Greenpeace à l’Abbaye de Neumünster, du 23 juillet au 22 août 2010

Luxembourg – Les Sundarbans, situés à l’embouchure du Gange, s’étendent sur une superficie de 20.000 km² (8 fois le Luxembourg) de forêt de mangrove protégée par l’Unesco entre l’Inde et le Bangladesh. Cet habitat unique abrite 500 des derniers tigres du Bengale, une espèce en voie de disparition, d’innombrables crocodiles et environ 4,3 millions de personnes. C’est une des zones les plus vulnérables au changement climatique de notre planète. …mehr »

