Steuer gegen Armut
Internationales Netzwerk aus Nichtregierungs- organisationen startet Kampagne für Finanztransaktionssteuer

Kampagne Steuer gegen Armut
Film mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers

Ein internationales Netzwerk aus Nichtregierungs- organisationen, kirchlichen und gewerkschaftlichen Gruppen sowie dem globalisierungs- kritischen Netzwerk Attac startete eine Unterschriftenkampagne unter einen Offenen Brief an die Staats- und Regierungschefs der G20-Länder. Darin werden die Staats- und Regierungschefs aufgefordert, für die Einführung einer Umsatzsteuer auf den Handel mit Finanzvermögen zu sorgen.

Es heisst zwar immer eine solche Steuer wäre nicht bezahlbar. Es heisst immer wieder eine solche Steuer würde die Finanzmärkte lahm legen, den Handel lähmen, die Weltwirtschaft gefährden und uns alle in das totale Chaos, die Anarchie oder in Zeiten dunkler als das Mittelalter führen.

Aber die Wahrheit ist: Eine Steuer in Höhe von 0,05% auf alle Finanztransaktionen hält keinen Global Player davon ab seinen wilden Spekulationen nachzugehen. Ein so geringer Bruchteil treibt keine keine Bank, keinen Investor, kein Unternehmen und kein Land in den Ruin!

Mit nur 0,05% Steuer auf Finanztransaktionen wäre eine Erlös von jährlich 100 Mrd. Euro möglich.

100.000.000.000,--!

Geld das den Jongleuren nicht weh tut, aber so viel Gutes in der Welt bewirken könnte. Viele Patenschaftsorganisationen werben damit, dass ein Betrag zwischen 26,-- und 50,-- Euro pro Monat einem Kind in der dritten Welt Essen und Bildung verschaffen kann!

Mit der Finanztransaktionssteuer könnte man also 20.000.000.000 (20 Mrd.) Kinder satt machen und ihnen eine ordentliche Bildung verschaffen.
Bei derzeit rund 7 Mrd. Menschen auf der Welt dürfte jedem klar sein, dass es nicht so viele Kinder gibt die dieser Hilfe benötigen. Aber die Welt als solche braucht auch Hilfe, das Klima braucht sie, wir alle brauchen sie.

Deshalb mach mit! Unterschreib den offenen Brief. Es kostet dich nichts, aber es kann sehr viel einbringen. Für dich, für mich, für uns alle.

Zeichne den Brief, zeige Flagge, bekenne Farbe, äußere deinen Willen!

Steuer gegen Armut
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Kopfpauschale?

In welcher K(l)asse sind Sie versichert?

Eine Aktion von campact.de

Gesundheitsminister Rösler plant, das gesamte Gesundheitssystem auf die Kopfpauschale umzustellen. Jede/r Versicherte soll einen Einheitsbeitrag zahlen.
Menschen mit niedrigem Einkommen sollen für Entlastungen der Besserverdienenden sorgen.

Stoppen Sie diese Politik der Entsolidarisierung!

Etliche Krankenkassen führen in diesen Tagen eine "Mini-Kopfpauschale" von acht Euro monatlich ein. Geht es nach Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP), folgt diesem Zusatzbeitrag bald der Systemwechsel zur großen Kopfpauschale: Alle Versicherten zahlen einen Einheitsbeitrag - für Besserverdienende nur Peanuts, für Geringverdienende aber sehr viel Geld.
Den versprochenen Steuerausgleich für sozial Benachteiligte wird es angesichts leerer Haushaltskassen nicht geben. Doch wir haben gute Chancen, Röslers Pläne zu kippen und für eine sozial gerechte Gesundheitsreform zu sorgen: Die CSU widerspricht den Kopfpauschale-Plänen und auch in Teilen der CDU gibt es Einwände. Noch im Februar soll eine Arbeitsgruppe aus mehreren Ministerien mit den Verhandlungen zur Gesundheitsreform beginnen.

Bis dahin wollen wir möglichst viele Unterschriften unter unseren Appell für ein solidarisches Gesundheitssystem sammeln und öffentlich Protest anmelden. Den Appell werden wir in Anzeigen veröffentlichen und öffentlichkeitswirksam an Rösler übergeben.

Unterzeichnen Sie den Appell für gerechte Krankenversicherungen!

Auch die weiteren Pläne des Ministers richten sich gegen das Solidarprinzip: Die Arbeitgeberseite soll nicht mehr an weiteren Kostensteigerungen beteiligt werden. Zusatzversicherungen und der erleichterte Wechsel zu privaten Kassen heizen den Wettbewerb um gesunde und gutverdienende Mitglieder an. Es drohen Ausgrenzungen und Leistungskürzungen. Die Zwei-Klassen-Medizin wird zementiert.

Schon jetzt ist unser Gesundheitssystem an etlichen Stellen nicht sozial gerecht und dringend reformbedürftig. Mit der neuen Kampagne wollen wir uns einer Politik entgegenstellen, die diese Probleme nicht lösen, sondern verschärfen wird. Zum Kampagnenstart haben wir einen Film erstellt, der die wichtigsten Argumente auf den Punkt bringt.

Schauen Sie den Kampagnenfilm!
Saarländische Online-Zeitung: s-o-z.de                  Heute ist der: 11.03.2010

PostHeaderIcon Parteienfinanzierung wird immer kreativer

Wo die sprudelnden Geldquellen entspringen

Von Hans-Joachim Selenz

Die Stellung der Politischen Parteien in Deutschland wird durch Artikel 21 des Grundgesetzes definiert. Danach wirken die Parteien bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Ihre Gründung ist frei. Ihre innere Ordnung muss demokratischen Grundsätzen entsprechen. Über die Herkunft und die Verwendung ihrer Mittel müssen sie öffentlich Rechenschaft ablegen. Ebenso über ihr Vermögen. Die Höhe der staatlichen Zahlungen an die Parteien richtet sich nach deren Zweitstimmenanteilen bei der Bundestagswahl, bzw. den Landtagswahlen. Für die ersten vier Millionen Stimmen kassieren die Parteien je 85 Cent. Für alle weiteren Stimmen beträgt die Zuwendung 70 Cent. Im Durchschnitt finanzieren sich die Parteien in Deutschland zu etwa 15 Prozent[1] durch Parteispenden. Natürliche ebenso wie juristische Personen dürfen in unbegrenzter Höhe spenden. Die Parteien erhalten zudem für ihre Spendeneinnahmen noch einen staatlichen Zuschuss. Der bringt für jeden Euro, den die Parteien durch Spenden oder auch durch die Beiträge ihrer Mitglieder selbst kassieren, zusätzlich 38 Cent in die Parteikasse. Die Parteien müssen sich weiterhin laut Grundgesetz mindestens zur Hälfte selbst finanzieren. Die staatlichen Zu-Zahlungen an die Parteien dürfen also die Spendeneinnahmen und die Mitgliedsbeiträge nicht überschreiten. …mehr »

PostHeaderIcon Das Bundesverfassungsgericht lässt niemanden verhungern

Wie der soziale Rechtsstaat auf einen kleinstmöglichen Rest zurecht gestutzt wird

Titel: Tribunal gegen die Hartz IV Täter: - Bild: Bernd Rausch

Titel: Tribunal gegen die Hartz IV Täter: - Bild: Bernd Rausch

Kommentar von Georg Rammer

Um den sozialen Rechtsstaat hat sich das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) mit dem Urteil zum Hartz-IV-Gesetz nicht verdient gemacht. Ganz im Gegenteil. Zwar hat das BVerfG festgestellt, dass die Regelleistungen für Erwachsene und Kinder „nicht den verfassungsrechtlichen Anspruch auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (…) erfüllen.“ Zwar hat es ungewohnt klar den Gesetzgeber gerügt, die Regelleistungen „ins Blaue hinein“ und den Schulbedarf für Kinder „freihändig“ geschätzt zu haben. Und es hat ihm für die Neuregelung der verfassungswidrigen Normen eine Frist bis Ende des Jahres gesetzt. …mehr »

PostHeaderIcon Carsharing für behinderte Menschen in Saarbrücken

Behinderten Menschen wird die Möglichkeit gegeben, für eine bestimmte Zeit ein ihren Bedürfnissen entsprechendes Fahrzeug zu nutzen, ohne hierfür ein Nutzungsentgeld zu zahlen

Mobilität bedeutet echte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben - Foto: Henning Becker

Mobilität bedeutet echte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben - Foto: Henning Becker

Saarbrücken – Die GPS, Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit mbH Saarbrücken, eine hundertprozentige Tochter des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes LV Rheinland-Pfalz/Saarland e.V., startet in 2010 gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport, sowie mit dem Landesbehindertenbeauftragten Wolfgang Gütlein das bundesweit einmalige Projekt “Carsharing” für behinderte Menschen. Das Projekt ist besonders wichtig, da Mobilität für unsere behinderten Mitbürgerinnen und -bürger eine Grundvoraussetzung zur gesellschaftlichen Integration ist, so Ministerin Kramp-Karrenbauer. …mehr »

PostHeaderIcon Das Ehrenmal für ermordete Sowjetische Zwangsarbeiter – Kaiserslautern in der Zeit des Nationalsozialismus

Spurensuche auf dem Waldfriedhof Kaiserslautern

Inschrift auf dem Gedenkstein: "Hier ruhen 156 sowjetische Bürger / Umgebracht in faschistischer Sklaverei / Ewige Ehre den Kämpfern für die Freiheit / 4. März des Jahres 1950"  - Foto: VVN Kaiserslautern

Inschrift auf dem Gedenkstein: "Hier ruhen 156 sowjetische Bürger / Umgebracht in faschistischer Sklaverei / Ewige Ehre den Kämpfern für die Freiheit / 4. März des Jahres 1950" - Foto: VVN Kaiserslautern

Die Russen sind schon da, sie liegen auf unseren Friedhöfen, ermordet und erschlagen. Bei diesem Ehrenmal handelt es sich um einen Gedenkstein für die in Kaiserslautern ermordeten oder fernab Ihrer Heimat gestorbenen 156 sowjetischen Kriegsgefangenen, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Nach der Errichtung dieses Gedenksteines wurden hierher noch weitere Opfer begraben. Die Gesamtzahl beträgt nach neuester  Kenntnis 197. Die Existenz der Zwangsarbeiter war kein Geheimnis. Jeder der sehen wollte, konnte sehen. Die Ausgemergelten Gestalten waren im Stadtbild auch von Kaiserslautern präsent und für jederman sichtbar, wenn sie in Kolonnen durch die Stadt getrieben wurden, die Russen und Polen mit ihren aufgenähten Kennzeichen an der zerlumpten blauen Kluft. …mehr »

PostHeaderIcon “Internationale Wochen gegen Rassismus” vom 15. bis 28. März 2010 im Saarland

Ministerpräsident Peter Müller und Regionalverbandsdirektor Peter Gillo
übernehmen Schirmherrschaft

Saarbrücken – Die DGB-Jugend Saar präsentiert in Kooperation mit “laut gegen Nazis” gemeinsam mit dem Jugendzentrum Försterstraße, dem Café Exodus, sowie unter der Schirmherrschaft des saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller und des Saarbrücker Regionalverbandsdirektors Peter Gillo die “Internationalen Wochen gegen Rassismus” von 15. bis 28. März 2010 im Saarland. …mehr »

PostHeaderIcon Essen soll schmecken – unbestritten – Aromastoffen auf der Spur

Verbraucherzentrale rät, auf zugesetzte Aromastoffe in Lebensmitteln zu achten 

Frisch kommt die Ananas ohne Aromastoffe aus - Foto: Petra Jung/SK

Frisch kommt die Ananas ohne Aromastoffe aus - Foto: Petra Jung/SK

Mainz – In immer mehr verarbeiteten Lebensmitteln finden sich zugesetzte Aromastoffe. „Durch den Einsatz von Aromen lassen sich teure Rohstoffe einsparen und Geschmacksverluste ausgleichen, die bei der Verarbeitung oder Lagerung entstehen können“, sagt Waltraud Fesser, Ernährungsreferentin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Wer die Zutatenliste auf der Verpackung genau liest, wird feststellen, dass Aromen auch dort zugesetzt werden, wo man sie gar nicht vermuten würde“, informiert Fesser. …mehr »

PostHeaderIcon Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2010 für Heinz Janisch und Linda Wolfsgruber

Bilderbuch „Wie war das am Anfang“

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Bonn – Die Deutsche Bischofskonferenz verleiht den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2010 an Heinz Janisch und Linda Wolfsgruber. Sie erhalten zu gleichen Teilen die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihr Bilderbuch „Wie war das am Anfang“, erschienen im Dom Verlag, Wien 2009. Die Jury unter Vorsitz von Weihbischof Robert Brahm (Trier) hat das Preisbuch aus 324 Titeln, die von 61 Verlagen eingereicht wurden, ausgewählt. Der Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis wird in diesem Jahr zum 21. Mal verliehen. …mehr »

PostHeaderIcon Meinungsaustausch zwischen Gewerkschaften und Bischöfen in Rheinland Pfalz

Wirtschaft ethisch und moralisch gestalten

Über die Wirtschafts- und Finanzkrise haben Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und Vertreter der rheinland-pfälzischen Bistümer am 8. März im DGB-Haus in Mainz diskutiert

Über die Wirtschafts- und Finanzkrise haben Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und Vertreter der rheinland-pfälzischen Bistümer am 8. März im DGB-Haus in Mainz diskutiert - Foto: Bistum TR.

Mainz/Trier – Über die Wirtschafts- und Finanzkrise haben Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und Vertreter der rheinland-pfälzischen Bistümer am 8. März im DGB-Haus in Mainz diskutiert. Der DGB-Landesvorsitzende in Rheinland-Pfalz, Dietmar Muscheid, forderte die Politik nachdrücklich auf, dem Finanzmarkt Grenzen zu setzen und Spekulanten und Zockern das Handwerk zu legen. Klare Regularien seien notwendig, um zum Beispiel zu verhindern, dass zum Nachteil ganzer Volkswirtschaften mit Rohstoffen, Nahrungsmitteln und Währungen spekuliert werden. …mehr »

PostHeaderIcon Depressionen – Tribut an unsere Gesellschaft?

Podiumsdiskussion am Montag, 15. März 2010 in Saarbrücken 

Foto: Patric Bies

Foto: Patric Bies

Depressionen sind schon vor Jahren als Volkskrankheit bezeichnet worden, sie werden immer häufiger diagnostiziert. Nach dem Freitod eines Nationaltorwarts sind sie auch Thema in die Medien geworden. Ein bundesweites Bündnis zur Aufklärung über diese Erkrankung wurde gegründet, dessen erste Veranstaltung in der Arbeitskammer Saarbrücken große Beachtung fand. Schon damals wurde nachgewiesen, dass bei erhöhtem Stress im Arbeitsumfeld vermehrt Depressionen auftreten. …mehr »

PostHeaderIcon Veranstaltungshinweis Neunkirchen – Es ist an der Zeit

FlyerDeckblattkleinAm Samstag den 20.März um 20.00 Uhr wird Kurt Folz mit Akustikgitarre im Burgkino Neunkirchen zeitlose Klassiker singen und spielen. Sein Repertoire schöpft er aus der Friedens,Arbeiter und Protestsongbewegung.Er trägt Lieder von Hannes Wader, über Reinhard Mey bis Klaus Hoffmann vor.Seine Stimme – klar, direkt und mit Herz. Lieder gegen den Krieg, Gewalt und Verrohung in der Gesellschaft Im Foyer sehen sie großformatige Fotos von historischen Zeitdokumenten, Zeichnungen und Objekten zu Krieg und Frieden. (Fritz Arnold, Frans Masereel und Aktuelle.) die von Karl Lambert zur Verfügung gestellt wurden.

Eintritt frei – Burgkino Neunkirchen neben dem Rathaus am oberen Markt.

PostHeaderIcon Musikevent “Sensation Teen”-Sonntagnachmittag-Jugenddisko im Nightpearls Club Saarbrücken

Am 18.April 2010 ab 16.00 Uhr

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Sensation Teen @ Nightpearls Club – Nach den Osterferien lautet das Motto der April-Ausgabe der Sensation Teen „Geboren um zu tanzen!“. Das Konzept „Party ohne Drogen“, organisiert von Abicomet und Juz United, ist mittlerweile eine feste Größe im Großraum Saarbrücken. Alle haben ihren Spaß: die Jugendlichen von 12-16 Jahren tanzen zu DJ BemO`s Mix aus Elektro, House und Black und die Eltern haben sechs Stunden Zeit für sich. Alle Infos gibt`s auf sensationteen.de …mehr »

PostHeaderIcon Radiotipp am Sonntag – Fragen an den Autor

Sonntag, 14.März 2010 von 11.04 – 12.00 Uhr auf SR 2 KulturRadio

Verlag: Herder

Verlag: Herder

Prof. Wolfgang Hantel-Quitmann: Schamlos! – Was wir verlieren, wenn alles erlaubt ist. – Die moderne Schamlosigkeit hat viele Gesichter: Geldgier und Egoismus in der Finanzwelt, Selbstdarstellung in den Medien, Shows, die Privates und Intimes an die Öffentlichkeit bringen, Sex und Kommerz im Alltag. …mehr »

PostHeaderIcon Erfülltes Freiwilligenjahr im Kloster Ebernach für junge Rumänin

„Man bekommt soviel zurück“ 

Hat sich wohl gefühlt im Kloster Ebernach: Loredana Wichinger – Foto: Bistum Trier

Hat sich wohl gefühlt im Kloster Ebernach: Loredana Wichinger – Foto: Bistum Trier

Cochem/Sehl – Es ist offensichtlich, dass Loredana Wichinger der Abschied von der Gruppe „Andreas“ im Kloster Ebernach, einer Wohn- und Dienstleistungseinrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung, schwerfällt. Sie umarmt die Bewohner und die Mitarbeitenden, und als sie geht, hat sie eine Collage mit Fotos von allen Frauen und Männern, die dort leben und arbeiten, unter dem Arm. Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) der 24-jährigen Rumänin in der Einrichtung der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz ist seit Ende Februar offiziell beendet. …mehr »

PostHeaderIcon “Die Grönholm Methode”

Am Mittwoch, 14. April 2010 wird in der Sankt Ingberter Stadthalle das Schauspiel “Die Grönholm Methode” aufgeführt. Dabei handelt es sich um eine Produktion des EURO-STUDIO Landgraf. Hauptdarsteller sind unter anderem Luc Feit, Carsten Klemm, Peter Papakostidis und Claudia Buser

Foto: Veranstalter

Foto: Veranstalter

Schon ein ganz normales Bewerbungsgespräch ist alles andere als angenehm. Wie viel größer ist da die Anspannung, wenn es um einen Managerposten mit sechsstelligem Jahresgehalt geht. Drei Männer und eine Frau haben sich zur alles entscheidenden Endrunde eines Auswahlverfahrens im Konferenzraum eines Unternehmens eingefunden. Sie bewerben sich für eine hochdotierte Stelle als Manager dieser Firma. Gesucht wird jemand, der hinter seinem seriösen Erscheinungsbild skrupellos ist, aber den Eindruck macht, einfühlsam zu sein, also nicht ein Schaf im Wolfspelz sondern ein Wolf im Schafspelz.

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PostHeaderIcon Bürgermeisterin von Eisenhüttenstadt zu Gast in Saarlouis

In der Saarlouiser Straße zu Hause

Die Saarlouiser Verwaltungsspitze begrüßte die neue Bürgermeisterin von Eisenhüttenstadt Dagmar Püschel (3.v.r.) und ihre Pressesprecherin Kathrin Heyer (links). - Foto: Stadt SLS

Die Saarlouiser Verwaltungsspitze begrüßte die neue Bürgermeisterin von Eisenhüttenstadt Dagmar Püschel (3.v.r.) und ihre Pressesprecherin Kathrin Heyer (links). - Foto: Stadt SLS

Saarlouis. Seit 6. Januar ist Dagmar Püschel (Die Linke) Bürgermeisterin von Eisenhüttenstadt, mit der Saarlouis seit 1986 eine Städtepartnerschaft verbindet. Die Verwaltungschefin besuchte Saarlouis gemeinsam mit ihrer Pressesprecherin Kathrin Heyer. „Bisher war ich dreimal in Saarlouis, das erste Mal 1986 mit dem Volkschor“, erzählte Dagmar Püschel beim Antrittsbesuch in Saarlouis. Das war noch vor der offiziellen Begründung der Partnerschaft und damals eine echte Sensation. Bei ihrem ersten Aufenthalt sei sie sehr beeindruckt gewesen vom Hotel Ratskeller und dem Warenangebot in den Geschäften, erinnerte sie sich. Eisenhüttenstadt war die erste sozialistische Vorzeigestadt der DDR und 1950 als reine Planstadt entstanden. …mehr »

PostHeaderIcon Attac fordert Finanztransaktionssteuer jetzt im Euroraum einzuführen

Spekulation eindämmen und Armut bekämpfen

EU Parlament Strasbourg - Foto: SaarKurier

EU Parlament Strasbourg - Foto: SaarKurier

Frankfurt/Main – Das EU-Parlament hat am heutigen Mittwoch eine Resolution verabschiedet, in der es die EU-Kommission auffordert, die Einführung einer Finanztransaktionssteuer zu prüfen. “Endlich nimmt sich das EU-Parlament dieses wichtigen Themas an. Jetzt müssen die Parlamentarier Druck machen, dass die Finanztransaktionssteuer umgehend im Euroraum eingeführt wird”, sagte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. Die Europäische Union dürfe die Verantwortung nicht länger auf die internationale Ebene abschieben und sich hinter den USA verstecken. …mehr »

PostHeaderIcon Hubert Ulrich – Der „Panzer“ unter Beschuss

Grüne Jugend im Saarland kritisiert die parteiinterne Informationspolitik 

Karikatur: © Ariane Bordone

Karikatur: © Ariane Bordone

Saarbrücken – Nach den jüngsten Vorgängen um die Großspende der “Victors AG”, die lediglich 6 Wochen vor der Landtagswahl erfolgte, wächst auch bei der Grünen Jugend Saar der Wunsch nach einer parteiinternen, lückenlosen Aufklärung der Vorgänge. Besonders bezeichnend für die Informationspolitik sei hierbei, dass Claudia Willger-Lambert als gleichberechtigte Vorsitzende nicht in die Spenden eingeweiht wurde. Nicht vom Landesvorsitzenden Hubert Ulrich, sondern aus der Presse hätten auch führenden Mitglieder des Landesvorstandes von der Spendenhöhe erfahren müssen. Dabei sei völlig unverständlich, wieso manche Führungsmitglieder auch noch froh über ihre Unwissenheit sind. …mehr »

PostHeaderIcon Tarifvertrag bremst Lohndumping und Missbrauch, sagen die Gewerkschaften und feiern Hungerlöhne als Erfolg

Es klingt wie Hohn – Kein Entrinnen aus Hartz IV

Bild: Bernd Rausch

Bild: Bernd Rausch

Berlin/Frankfurt am Main – Die Gewerkschaften ver.di und IG Metall haben den Vertrag, der zwischen dem Bundesverband Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen (BZA) und der DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit geschlossen wurde, als Fortschritt bewertet. “Damit ist es gelungen, 7,50 Euro als Mindestlohn zu etablieren und gute tarifvertragliche Standards zu setzen”, erklärte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske in Berlin. “Wir wollen Missbrauch in der Leiharbeit bekämpfen; dafür ist dieser Abschluss eine gute Grundlage”, sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, am Dienstag in Frankfurt.

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PostHeaderIcon Recht auf faires Gerichtsverfahren – Europäische Kommission legt Richtlinienvorschlag vor

Bürger sollen ihr Recht auf ein faires Verfahren künftig ungehindert wahrnehmen können

Foto: SaarKurier

Foto: SaarKurier

Brüssel – Ein italienischer Tourist, der an einem Verkehrsunfall in Schweden beteiligt war, darf während der Gerichtsverhandlung nicht mit einem italienischsprachigen Anwalt sprechen, ein polnischer Tatverdächtiger bekommt keine schriftliche Übersetzung der Beweismittel zu sehen, die vor einem französischen Gericht gegen ihn verwendet werden – dies sind Beispiele für unvorhergesehene Hindernisse bei Strafverfahren, an denen Ausländer aus anderen EU-Staaten beteiligt sind und die unfaire Urteile zur Folge haben können. Daher legte die Europäische Kommission gestern einen Vorschlag für eine Richtlinie vor, die den Bürgern der EU-Mitgliedstaaten die Wahrnehmung ihres Rechts auf ein faires Gerichtsverfahren überall in der EU ermöglichen soll, wenn sie die Verfahrenssprache des Gerichts nicht verstehen. …mehr »

PostHeaderIcon Konferenz in Brüssel zu EU-Förderprojekten für Roma

Schöne Worte, viel Papier, ein Ansatz – Diskriminierung wird bleiben

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Brüssel – Bei der von der Europäische Kommission am 10. und 11. März in Brüssel organisierten Konferenz stehen von der EU finanzierte Förderprojekte für die Roma und ihre Kultur im Mittelpunkt. Die Konferenz ist ein Beitrag der Kommission zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. „Wenn wir von Gleichberechtigung, vom Abbau von Vorurteilen und Misstrauen reden, dürfen wir nicht auf das Volk der Roma vergessen. Ich hoffe, diese Konferenz wirft ein Schlaglicht auf die Diskriminierung, der viele Roma ausgesetzt sind, und auf die Projekte der EU, mit denen die Situation in Bereichen wie Bildung, Wohnen und Beschäftigung verbessert werden soll“, sagt die für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend zuständige EU-Kommissarin Androulla Vassiliou. …mehr »

PostHeaderIcon Von der Schuldenbremse zur Schuldenfalle

Erste Bewertung der Gewerkschaft ver.di zum saarländischen Haushaltsentwurf 2010 

Karikatur: © Ariane Bordone

Karikatur: © Ariane Bordone

Saarbrücken – Erst der „sogenannten Schuldenbremse“ zustimmen und später darüber jammern, dass man in dem selbst mit verschuldeten Schlamassel sitzt. Leider hat die Gewerkschaft ver.di wohl recht behalten, die mit den Stimmen der alten Landesregierung im Bundesrat beschlossene Schuldenbremse wird bereits im Haushaltsjahr 2010 zum Strick, mit dem dem Saarland immer mehr die Frischluft zum Atmen zugeschnürt wird. …mehr »

PostHeaderIcon Weltklima wird gerettet

Europäische Kommission präsentiert Strategie für weltweiten Neustart nach Kopenhagen 

Keine Palmenstrände an Nord und Ostsee - Foto: Walter Scheile

Keine Palmenstrände an Nord und Ostsee - Foto: Walter Scheile

Brüssel – Die Europäische Kommission hat gestern eine Strategie präsentiert, mit der die weltweiten Anstrengungen für den Klimaschutz aufrechterhalten werden sollen. In der Mitteilung wird vorgeschlagen, dass die EU Maßnahmen ergreift, um rasch mit der Umsetzung der Kopenhagener Vereinbarung vom Dezember letzten Jahres und insbesondere mit der Anschubfinanzierung für die Entwicklungsländer zu beginnen. Parallel dazu sollte die EU weiterhin auf ein tragfähiges und verbindliches weltweites Übereinkommen hinarbeiten, das alle Länder in konkrete Klimaschutzmaßnahmen einbindet. Hierfür muss die Kopenhagener Vereinbarung in die UN-Verhandlungen einbezogen werden, wobei die Schwachstellen im Kyoto-Protokoll angegangen werden müssen. Eine aktive Einbindung durch die EU ist unabdingbar, um zur Unterstützung der UN-Verhandlungen beizutragen; die Kommission wird diese Anstrengungen in enger Zusammenarbeit mit dem Rat und mit Unterstützung des Europäischen Parlaments unternehmen. …mehr »

PostHeaderIcon Immer mehr “grüne” Arbeitsplätze in Deutschland

Fast jeder zwanzigste Arbeitnehmer für den Umweltschutz tätig

Berlin – “Grüne Jobs”: Sie zeigen, dass sich Wirtschaftswachstum und Klima- und Umweltschutz nicht ausschließen. Das DIW Berlin hat jetzt nachgerechnet – und die  Untersuchung zum “grünen” Arbeitsmarkt zeigt: Der Umwelt- und Klimaschutz hat tatsächlich ein hohes Beschäftigungspotential in Deutschland. Laut einer aktuellen Studie des DIW Berlin waren im Jahr 2006 bereits 1,8 Millionen Beschäftigte direkt und indirekt für den Umweltschutz tätig. …mehr »

PostHeaderIcon Kürzere Arbeitszeiten und mehr Zeitflexibilität mit Betriebsrat

Neue Untersuchung

Düsseldorf – Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben oft unterschiedliche Interessen bei der Arbeitszeitgestaltung. In Betrieben mit Betriebsräten und Tarifbindung gelingt es am besten, diesen Konflikt zu bewältigen. Die individuellen Arbeitszeiten der Beschäftigten sind hier deutlich kürzer als in Betrieben ohne Regulierung durch Mitbestimmung oder Tarifvertrag. Zugleich können regulierte Betriebe aber über mehr Stunden in der Woche produzieren oder Dienstleistungen anbieten. Das zeigt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie von Dr. Hermann Groß, Arbeitszeitexperte an der Sozialforschungsstelle Dortmund. …mehr »

PostHeaderIcon Die Gestapo in der Pfalz

Vortrag von Hans Kirsch beim Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde

„Hier ruhen 156 sowjetische Bürger
Umgebracht in faschistischer Sklaverei
Ewige Ehre den Kämpfern für die Freiheit
4. März des Jahres 1950“

Von Stefan Gleser

00000Aus dem gepflegten Haus in einer guten Wohngegend mit liebevoll angelegten Vorgärten  drangen Schreie der gequälten Kreatur. Eine Nachbarin erkundigte sich besorgt. Man versuchte sie mit dem Hinweis, ganz gefährliche Schwerverbrecher würden verhört, zu beruhigen. Das geschah 1937 in Neustadt an der Weinstrasse. Hier am Sitz der Gauleitung war eine Gestapostelle eingerichtet worden. Hans Kirsch, der für seine langjährigen Forschungen den Förderpreis des Pfalzpreises für Heimatkunde des Bezirksverbandes Pfalz erhielt, sprach am vergangenen Mittwoch Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern über die Rolle der Gestapo als Instrument des Naziterrors in der Pfalz. Kirsch umriss in seiner Einführung, wie die Rolle der Politischen Polizei sich wandelte. Von der klassischen Aufgabe der Beobachtung über die Unterdrückung zur Liquidierung des politischen Gegners. …mehr »

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Top-News
Saarbrücker Zeitung erwirkt Einstweilige Verfügung: Mittels einer vom Landgericht erteilten Einstweiligen Verfügung versucht die Saarbrücker Zeitung die SOZ zum Schweigen zu bringen.


Die Gestapo in der Pfalz: Vortrag von Hans Kirsch beim Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde.
von Stefan Glaser


Die programmierte Not: Wie die Politik das gesetzliche Rentensystem durchlöchert, dafür Banken und Versicherungen subventioniert – und eine wachsende Zahl armer Rentner riskiert.
von Martin Staiger


Neues aus Bananien - Alles über Angst des Hundes vor dem Staubsauger, wie die Ostermannisierung im Saarland funktioniert, ob Korrumpel etwas mit Kumpel zu tun haben und was passiert, wenn ein Sozi mit dem Schwanz wedelt .
Saartierisches von Gisbert Spränzer


Guido i.A. und das Porzellansyndrom - Satire über den bekannten Riss in der Schüssel.

Ostermann-Spenden – Über den besonderen Kostenfaktor. Ein Abgeordneter der CDU oder SPD ist 2.300 € wert, einer der Grünen 19.000 €, einer der FDP über 33.500 €.
von Hans-Jörg Schneider


Das Grab der Hure - In der vergangenen Woche fanden an beiden „Heiligen Stätten“ Zusammenstöße statt. Sie waren durch Netanyahus Entscheidung verursacht worden...
von Uri Avnery


Böse Geister – Es passiert in der Nacht - Jede Nacht bringt Angst und Schrecken für die Frauen in Haiti.

Saarland: ein kleines Bundesland versinkt im Sumpf: Korruption und Hosenlatzgeschichten bestimmen die Tagesordnung.
Kommentar von Claude Michael Jung


Vom Kaffee zum Kapital: Wie das Rentensystem auf neue Füße gestellt werden könnte – Vier Vorschläge
von Martin Staiger


Weiße Lüge: DIE „weiße Lüge“ Herzls hatte Folgen, die er sich nicht hätte träumen lassen.
von Uri Avnery


Die Rolle des RWE-Vorsitzenden Jürgen Großmann im Geflecht von Bahn und Bahnindustrie: Auftraggeber, Hersteller, Controler und Stromer in einer Person – Viele Fragen und keine Antworten.

Meine Katze frisst doch auch Fleisch! Von krummen Vergleichen und schrägen Ausreden.
Kommentar von Nathalie Vera Friedrich


Westerwelle goes to Land of God and Glory - Gute Reise mit Westerwelle Airlines.
Kommentar von Joachim Schmitt


Bundesregierung vertieft Krise des Euro und droht Griechenland - Bundesregierung zeigt mit dem Finger auf Griechenland, doch drei Finger zeigen zurück.
Gastkommentar von Michael Schlecht


Im Interview – Horst Bernard, Landesvorsitzender der “Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes -Bund der Antifaschisten Saar” beantwortet Fragen über seine Erlebnisse und den Kampf gegen den Faschismus. Erinnerungen an den Naziterror, Emigration und an eine antifaschistische Vergangenheit.

“Dein Hund, kein unbekanntes Wesen“ Innerer Schweinehund jedenfalls bestens erforscht. Warum Herrchen kein Fahrrad gekauft hat, wieso Elsbeth sich nicht im Parteispendensumpf suhlt, wer den Gummibaum in der Diele gießt und weshalb Herrchen seinen inneren Schweinehund ganz doll lieb hat.
Saartierisches von Gisbert Spränzer


Zustimmung zu Westerwelle und Guttenberg – Wunderliche Umfragen. Die Mehrheit der Deutschen ist nach wie vor gegen Hartz IV und gegen Militäreinsätze der Bundeswehr in Afghanistan.
von Hans-Jörg Schneider


Solidarität mit dem brutalstmöglichen Kapitalismusaufklärer Guido Westerwelle. Westerwelle + Hartz 4 + sozialistische Züge – Stoppt die Diffamierungskampagne gegen den Aufklärer Westerwelle.
Kommentar von Heinz-Jürgen Krug


Danke, Guido! Westerwelle schon bald Ehrenmitglied bei Attac – Globalisierungskritiker spenden Heu für Merkels Esel.
Glosse von Georg Rammer


Betrifft: Hartz IV – Das Volk will die Wahrheit hören: Offener Brief von Klaus Ernst (Linke) an Guido Westerwelle – Äußerungen zu Hartz IV und eigene Nebeneinkünfte.

Hartz IV, das Bundesverfassungsgericht und die etablierte bundesdeutsche Politik: Das Existenzminimum – wie es die herrschend Besitzenden festlegen.
von Wolf-Dieter Narr


Landesparteitag der Piraten im Saarland – Kleine Partei mit großen Zielen: Interview mit dem Landesvorsitzenden Marc Großjean

Kostenloser Kennenlernservice der Bahn im Saarland: „Die Bahn ist sicher“ – nicht ungefährlich!
von Irene Himbert


Schneeglöckchen läuten den Frühling ein - „Es war doch wie ein leises Singen in dem Garten heute Nacht“
von Petra Jung


Die Würde der Tiere ist unverletzlich! Es ist eine Frage der Zeit.
von Nathalie Vera Friedrich


Im Interview – Peter Balnis – Ein neuer Mann an der Spitze der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft im Saarland. Über eine spannende Herausforderung, einen Umbruch vom Oberstudienrat zum Schulsozialarbeiter, der Leidenschaft zur Folkmusik, den Studierendenprotesten und was der Neue über den Alten denkt.

Dubioses in Dubai - Vom strategischen Standpunkt aus verursacht die Dubai-Operation der Regierungspolitik, die Irans vermutliche Atombombe als existentielle Bedrohung für Israel sieht, schweren Schaden...
von Uri Avnery


Oskar Lafontaine der einzig wahre Populist am politischen Aschermittwoch der Linken - Woher kommt das Wort Populismus?
von Götz Hach


Wie konnten sie das tun? Es ist so unvorstellbar, was die Menschen in dieser Zeit Trilliarden anderer Lebewesen angetan haben.
von Nathalie V. Friedrich


SCHULDENFALLE HARTZ IV - Analyse einer Hydra
von Martin Staiger


Zerfällt die Welt in arm und reich? Eppler gegen Hüther – hochkarätig besetzte Diskussion in Saarbrücken ohne neue Erkenntnisse
von Achim Eschold

Chemieriese BAYER von US-Gericht zu 1,5 Millionen Dollar Strafzahlung verurteilt - Weitere 3000 Landwirte in den USA fordern Entschädigung für die Verunreinigung ihrer Felder mit ungenehmigten, genveränderten Sorten.

Neue Denkfabrik „Institut Solidarische Moderne“ in Berlin gegründet - 150 Wissenschaftler, Publizisten und Politiker aus SPD, Grünen und Linken engagieren sich erstmals gemeinsam für neue Konzepte
von Hans-Jörg Schneider


Griechenland – Die wahren Hintergründe einer Staatspleite. Antike Ruinen und Mönche vom Berg Athos sollen die Rettung bringen.
Glosse von Gisbert Spränzer


Perfides Prämiensystem der Arbeiterwohlfahrt Halle–Merseburg – AWO kauft Arbeitnehmern Rechte ab. Bei Erkrankung zieht die AWO 60,00 Euro pro Tag ab - Wohlfahrtsorganisation bleibt Antwort schuldig.

Das Imperium schlägt zurück - Wie Hessens Konservative verhinderten, dass aufmerksame Finanzbeamte und die politische Opposition mächtige Wirtschaftsinteressen stören. Ein Beispiel für den Missbrauch von Macht.
von Wolf Wetzel


SOZ-Kulturtipp

Der Elefant und die Taube stellen gemeinsam in Dudweiler aus

Gemeinsame Ausstellung von Ariane und Domingo Bordone – Vernisage am 25 Januar um 17.00 Uhr im Bürgerhaus Saarbrücken-Dudweiler


Ariane Bordone, 1969 in der saarländischen Landeshauptstadt geboren, stellt gemeinsam mit ihrem Eheman Domingo eine Auswahl ihrer Werke ab dem 25. Januar im Bürgeramt des Saarbrücker Stadtteils Dudweiler aus. Bei der Vernisage um 17.00 Uhr spricht Bezirksbürgermeister Walter Rodermann die einführenden Worte.

Wissenswertes über das Duo: Viele Eindrücke sammelte Ariane in Sri Lanka und Paris. In Paris fand sie ihre ersten intensiven Inspirationen und lernte die Grundlagen des Zeichnens. Ihre Arbeit als Erzieherin inspirierte sie dazu Kindergeschichten und Märchen zu illustrieren.

Im Eigenverlag veröffentlichte sie ihre erste Geschichte mit dem Titel Monster. Es folgten weitere Geschichten und außerdem setzte sie diese in Theaterstücke um. In der Sommerakademie in der Bosener Mühle nahm sie Unterricht im Aktzeichnen. Sie erlernte die Techniken des Radierens bei Dagmar Lorenz.

Bei Walter Halbinger in Darmstadt nahm sie Unterricht in Karikatur und Comiczeichnen und hat mit ihm zusammen ein Buch herausgebracht. Seit 2008 studiert sie Werbegrafik und Design. Zusammen mit ihrem Ehemann fand 2001 die erste Ausstellung in der Sparkasse Güdingen statt, danach folgten mehrere Gruppenausstellungen.

Domingo Bordone, 1961 geboren in Veracruz, Mexico, lebt seit 1969 in Deutschland und hat die deutsche Staatsangehörigkeit erworben. Seit 1975 lebt und liebt er die bildende Kunst. Seine frühen Arbeiten bestanden aus Stilleben und Landschaftsbildern. Seit dem 11 September 2001 hat sich sein Gesamtwerk radikal verändert. Er ist sozialkritischer geworden. Er befasst sich jetzt mit der deutschen Vorkriegskunst. Sein Gesamtwerk betrachtet er unter dem Gesichtspunkt: Gegen das Vergessen- Dass wir das was war nicht vergessen und das was einst noch kommen wird.

Sein Hauptwerk befasst sich mit Berlin im Krieg. Domingo versucht in seinen Arbeiten ein Stück deutsche Geschichte wiederzugeben und eine Antwort zu finden. In dieser Zeit waren auch seine Vorbilder fest verwurzelt: George Grosz, Otto Dix, Hans Balluchek und Kurt Schwitters. Auch mit dem Dadaismus befasst sich Domingo Bordone seit vielen Jahren

Ausstellungseröffnung am Montag den 25.01.2010, 17.00Uhr, im Bürgeramt Dudweiler, Dudo-Galerie, am Markt1

Das Künstlerduo Ariane & Domingo Bordone lädt alle Freunde der Kunst zur Ausstellung herzlich ein. Die Ausstellung wird ca. drei Monate zu sehen sein.


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